(...) Der von Ihnen aufgeworfene Gegensatz zwischen Ehrenamt und Beruf stellt sich aus meiner Sicht als Arbeitnehmerin und Gewerkschafterin genau andersherum: Würde die Tätigkeit im Abgeordnetenhaus aufs Ehrenamt reduziert, wäre vermutlich nur noch die Oberschicht aus Wannsee, Kladow und Alt-Heiligensee im Landesparlament vertreten. Andersherum wären die Mandatsträger nicht frei, sie wären ökonomisch gebunden und könnten sich nicht unbedingt kritisch äußern, zum Beispiel auch speziell entgegen Arbeitgeberinteressen. (...)
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Sehr geehrter Herr Tzschacksch,
ich danke Ihnen für Ihre Frage.
Ich bin dieses Jahr seit 22 Jahren Abgeordnete. Zunächst 11 Jahre im Berliner Abgeordnetenhaus und seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestags.
Sehr geehrter Herr Tzschacksch,
herzlichen Dank für Ihr Interesse an meiner Tätigkeit als Abgeordneter.
(...) Ich plädiere aber ausdrücklich für eine strenge Überprüfung der Liste der 27 Abgeordneten im Einzelfall. Viele Abgeordnete darauf werden meiner Einschätzung nach zu Unrecht beobachtet. (...)
(...) In Talkshows ist nicht immer die Zeit, solche Strukturen zu erklären. Deshalb muss man symbolisch auf bestimmte Personen zurückgreifen, mit denen die Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauer bestimmte Erfahrungen verbinden. (...)
(...) Als Verteidigungspolitiker bin ich aber sehr daran interessiert, dass junge Menschen so gute und umfassende Informationen erhalten, dass sie sich ein realistisches Bild vom Soldatenberuf mit all seinen Facetten - und dazu gehören auch die Risiken - machen können. (...)