Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
(...) der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen erstmals 1963 herausgegebene Codex Alimentarius ist eine Sammlung von Normen für die Lebensmittelsicherheit und -produktqualität. Er enthält Verfahren zum Sicherstellen der Lebensmittelsicherheit und produktspezifische Standards die Festlegungen über Herstellungsverfahren treffen, mikrobiologische Risiken benennen und die Kennzeichnung der Ware zur Information des Endverbrauchers regeln. (...)
(...) Bündnis 90/Die Grünen setzen sich seit ihrer Gründung für sichere, gesunde und natürliche Lebensmittel ein. Eine verständliche Kennzeichnung und transparente Verbraucherinformationen für eine gesunde und ausgewogene Ernährung stehen für uns im Vordergrund. Wir treten für eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung und für naturbelassene, biologisch erzeugte Nahrungsmittel ein. (...)
(...) Dies gilt auch im Bereich der Lebens- und Futtermittel. Ich unterstütze deshalb das Anliegen, Nachhaltigkeitsregeln auch für Lebens- und Futtermittel zu etablieren. CDU, CSU und FDP haben bereits im Koalitionsvertrag vom Oktober 2009 folgendes vereinbart: „Für Biomasse wollen wir Initiativen für eine international wirksame Nachhaltigkeitszertifizierung ergreifen, die sowohl die Kraftstoff- und Stromproduktion als auch die Nutzung für Lebens- und Futtermittel umfasst.“ (...)
(...) Ihre erste Frage nach meiner Meinung zu den „Machenschaften“ von Nestlé lässt sich leicht beantworten: ich wünschte mir, die Einsicht hätte früher als die Kritik an der umweltschädigenden Einkaufspraxis eingesetzt. (...) Inwiefern der Gesinnungswandel authentisch ist, wie Sie ja anzweifeln, kann ich nicht beurteilen. (...)
(...) In der Tat ist die Rodung der Regenwälder zur Gewinnung von Palmöl und die daraus resultierende Zerstörung wertvollen Lebensraums für Tiere unter Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien nicht hinnehmbar. Wir machen uns deshalb als Union im Einklang mit den Naturschutzverbänden dafür stark, dass Unternehmen nur noch von Zusatzvergütungen profitieren, wenn Sie nachweisen können, dass Ihre verwendete Biomasse unter nachhaltigen Gesichtspunkten gewonnen worden ist. (...)