Wir als SPD-Bundestagsfraktion nehmen die Sorgen sehr ernst. Deshalb hat sich die Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD auch mehrmals mit in den Austausch mit den Spitzenverbänden der psychotherapeutischen Versorgung zum GKV-Stabilisierungsgesetz begeben und wird dies auch weiterhin tun.
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Ihre Sorge um die psychotherapeutische Versorgung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, teile ich. Schon heute bestehen vielerorts erhebliche Versorgungslücken und lange Wartezeiten. Psychotherapie leistet einen wichtigen Beitrag dazu, Krankheitsverläufe zu stabilisieren, stationäre Behandlungen zu vermeiden und gesellschaftliche Folgekosten psychischer Erkrankungen zu reduzieren.
Mir ist wichtig zu betonen, dass die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung nicht zulasten einer bedarfsgerechten Versorgung psychisch erkrankter Menschen gehen darf. Die psychotherapeutische Versorgung – insbesondere von Kindern und Jugendlichen – bleibt für mich und die SPD deshalb ein gesundheitspolitischer Schwerpunkt. Wir werden die Auswirkungen der beschlossenen Regelungen sehr genau im Blick behalten und im Bedarfsfall nachsteuern.