Einsatz von Wärmebilddrohnen zur Wildtierrettung stärken

Der Thüringer Landtag hat über einen Antrag (PDF) der AfD-Frakion zum Einsatz von Wärmebilddrohnen bei der Mahd abgestimmt. Hintergrund ist, dass die Brut- und Aufzuchtzeit verschiedener Wildtiere mit dem ersten Grünlandschnitt zusammenfällt. Nach Darstellung des Antrags können dabei unter anderem Rehkitze, Junghasen und Bodenbrüter verletzt oder getötet werden. Wärmebilddrohnen sollen helfen, die Tiere vor dem Mähen aufzuspüren und zu retten.

Die AfD fordert unter anderem, das Engagement von Landwirt:innen, Jagdausübungsberechtigten und ehrenamtlichen Helfer:innen stärker zu unterstützen. Die Landesregierung soll sich auf Bundesebene für eine dauerhafte Förderung der Rehkitzrettung einsetzen und dafür werben, dass künftig auch Privatpersonen und Landwirt:innen Fördermittel beantragen können. Außerdem soll geprüft werden, ob Ersatzbeschaffungen für Drohnen und der Erwerb eines Drohnenführerscheins gefördert werden können. Auch andere Schutzmaßnahmen für Fälle, in denen Drohnen nicht eingesetzt werden können, sowie zusätzliche Schulungsangebote sollen geprüft werden. Nach Ansicht der AfD besteht außerdem rechtliche Unsicherheit bei der Rettung von Wildtieren vor der Mahd. Deshalb fordert sie eine rechtssichere Ausgestaltung solcher Rettungseinsätze, insbesondere mit Blick auf den Straftatbestand der Jagdwilderei.

Der Antrag wurde mit 50 Gegenstimmen abgelehnt. 31 Abgeordnete stimmten dafür, Enthaltungen gab es keine.

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Dafür gestimmt
31
Dagegen gestimmt
50
Enthalten
0
Nicht beteiligt
7
Abstimmungsverhalten von insgesamt 88 Abgeordneten.

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