Wolfgang Wetzel

| Kandidat Sachsen
Wolfgang Wetzel
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Jahrgang
1968
Wohnort
Zwickau
Berufliche Qualifikation
Dipl. Sozialarbeiter, Master of Science für Suchthilfe
Ausgeübte Tätigkeit
Suchtberater
Wahlkreis

Wahlkreis 8: Zwickau 4

Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Wolfgang Wetzel: Lehne ab
Die Dringlichkeit eines entschiedeneren Klimaschutzes lässt sich nicht mit dem "Arbeitsplatz-Argument" ausspielen. Die Menschen in der Lausitz müssen einbezogen werden in die notwendigen Schritte des Strukturwandels ihrer Heimat. Die Lausitz hat große Potenziale - jenseits der Kohleförderung.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Im Pflegebereich herrscht Fachkräftemangel. Der Pflegeberuf muss an Attraktivität gewinnen, auch durch bessere Bezahlung. Daneben ist die Anwerbung ausländischer Pflegekräfte sinnvoll. Mein syrischer "Patensohn" steht übrigens kurz vor dem erfolgreichen Abschluss seiner Altenpflegeausbildung.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Ballungsgebieten zeigt, dass die massenhafte Privatisierung städtischer Wohnungen falsch war. Wir benötigen in den Ballungsräumen wieder mehr Wohnungen, die den Gesetzen des freien Marktes entzogen werden.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Wolfgang Wetzel: Lehne ab
Bei "Fridays for Future" erlebe ich eine Menge politisch wacher und gebildeter junger Menschen, manche sogar noch jünger als 16. Na klar sollten die bei Landtagswahlen auch wählen dürfen, es geht ja um ihre Zukunft.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Die Grundrente wäre ein Schritt, um zur sozialen Marktwirtschaft zurückzukehren.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Politik benötigt in Sachfragen fachliche Expertise, deshalb ist "Lobbyismus" nicht per se etwas Negatives. Die Lobbykontakte von Politiker*innen müssen aber transparent und vollständig öffentlich sein.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Wolfgang Wetzel: Neutral
Rassismus und Antisemitismus sind Begleiterscheinungen des Angriffs der Antidemokraten auf die sächsische Gesellschaft. Der Rechtsextremismus ist m.E. aktuell das größte Problem Sachsens. Die bereits existierenden Programme zur Demokratieförderung müssen auskömmlich weiter finanziert werden.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Wolfgang Wetzel: Neutral
Afghanistan z.B. ist alles andere als ein sicherer Herkunftsstaat, deshalb stimme ich dieser These nicht zu. Und Sachsen ist auch bisher schon "Abschiebe-Deutschlandmeister".
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Wenn wir es mit der Gleichstellung tatsächlich ernst meinen, dann sollte das freilich so sein.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Wolfgang Wetzel: Lehne ab
Nicht zuletzt der dramatische Rückgang der Zahl von Insekten macht deutlich: Schluss mit solchen Giften. Nicht nur auf öffentlichen Flächen, sondern auch in der Landwirtschaft.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Wolfgang Wetzel: Neutral
Ich sage: Der Besitz und Konsum von Cannabis soll entkriminalisiert werden. Wir können nicht weiterhin ein Viertel der Bevölkerung kriminalisieren. Der Begriff "Legalisierung" ist mir zu unscharf. Als langjähriger Suchttherapeut kenne ich die Risikopotenziale dieser Droge recht gut.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Der sächsische Verfassungsschutz sollte aufgelöst und als wirksame, demokratisch kontrollierte Terrorabwehrbehörde mit anderem Führungspersonal neu gegründet werden.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Wolfgang Wetzel: Neutral
Wir brauchen in der Fläche schnelleres Netz sowohl für Unternehmen als auch für private Nutzer*innen.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Es wird von Zeit zu Zeit auch den Einzelfall geben, wo ein Abschuss notwendig ist. Meistens gibt es jedoch andere Lösungen.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Wolfgang Wetzel: Neutral
Langfristig sollte Bildung - und die beginnt im Kita-Alter - kostenfrei sein. Der Nachholbedarf in Sachsens Kitas ist jedoch groß, der Betreuungsschlüssel ist in Sachsen im Bundesvergleich sehr schlecht. Kurzfristige Abschaffung der Gebühren zu versprechen, wäre daher unseriös.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Wolfgang Wetzel: Stimme zu
Die Einkommens- und Vermögensentwicklung zeigt ungebremst eine sich weiter öffnende Schere. Eine gerecht und gründlich überlegte Wiedereinführung der Vermögenssteuer darf deshalb kein Tabu sein.

Über Wolfgang Wetzel

Ich trete zur sächsischen Landtagswahl 2019 im Wahlkreis Zwickau 4 als Direktkandidat für Bündnis´90/DIE GRÜNEN für ein sozial und ökologisch gerechtes Sachsen an. Auf meinen Wahlplakaten wird "Mut zu Menschlichkeit" stehen, weil ausgrenzendes, völkisches und rechtsnationalistisches Denken in Sachsen bis in die Mitte der Gesellschaft hinein Akzeptanz und Anschlussfähigkeit gefunden hat. Damit finde ich mich nicht ab. Ich trete an, um die freie, demokratische und vielfältige Gesellschaft in Sachsen zu verteidigen.

Alle Fragen in der Übersicht
# Soziales 13Aug2019

(...) am 09.08.2019 habe ich in der Freien Presse gelesen das Sie wissen wie es im Sozialismus war. (...)

Von: Fgrssv Xhua

Antwort von Wolfgang Wetzel
DIE GRÜNEN

(...) Altersarmut: Selbstverständlich gab es Altersarmut in der DDR, man hat das damals aber nicht so bezeichnet. Die Renten waren teilweise erbärmlich niedrig. (...)

(...) Würden Sie z.B. dafür sorgen wollen, daß die Verhandlungen bei den Gerichten dem Stand der Technik entsprechend vollständig audiovisuell dokumentiert werden müßten vielleicht im Rahmen eines sächischen Pilotprojekts(1)? (...)

Von: Jvysevrq Zrvßare

Antwort von Wolfgang Wetzel
DIE GRÜNEN

(...) Mit der Sperrung dieser Akten bin ich überhaupt nicht einverstanden. Diese Causa unterstreicht die Forderung von Bündnis´90/DIE GRÜNEN, dass Bundesverfassungsschutz und Landesverfassungsschutzämter grundsätzlich neu strukturiert und zu einer wirklichen Terrorabwehrbehörde umgebaut werden müssen, die demokratisch ausreichend kontrolliert wird. (...)

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