Wolfgang Schrapp

| Kandidat Bayern
© Alexandra Sinz
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Jahrgang
1958
Wohnort
Bellenberg
Berufliche Qualifikation
Zimmerer- und Dachdeckermeister, Biolandwirt
Ausgeübte Tätigkeit
Inhaber & Geschäftsführer
Stimmkreis

Stimmkreis 713: Neu-Ulm

Stimmkreisergebnis: 11,22 %

Wahlkreisliste
Schwaben, Platz 11
Parlament
Bayern

Bayern

In jedem Eingangsbereich einer bayerischen Behörde soll ein Kreuz hängen.
Position von Wolfgang Schrapp: Neutral
Es sind nicht mehr alle Menschen in der Kirche. Sehr viele Leute sind aus der Kirche ausgetreten. Das Kreuz ist daher nicht mehr repräsentativ. Man sollte dann auch natürlich darüber nachdenken: kein Kreuz – keine gesetzlichen kirchlichen Feiertage!
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Die Finanzierung der Grundrente wird aber schwierig werden hinsichtlich des demografischen Wandels und dem immer Älter werden der Bevölkerung.
Es soll an jeder bayerischen Grundschule eine verpflichtende Ganztagsbetreuung bis zum späten Nachmittag geben.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Es dient mit Sicherheit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Menschen mit sehr hohem Einkommen zahlen derzeit ausreichend Steuern.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Ich stimme dieser These nicht zu, weil es zu viele Abschreibungsmöglichkeiten gibt und die Kapitalflucht ins Ausland zu hoch ist und nicht wirkungsvoll genug bekämpft wird.
In Bayern sollen weniger unbebaute Flächen versiegelt werden.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Es sollen bestehende Gewerbeflächen und Leerstände durch das Gesetz wieder nutzbar gemacht werden!
Asylsuchende sollen an der bayerisch-österreichischen Grenze zurückgewiesen werden, wenn sie bereits in einem anderen EU-Land registriert sind.
Position von Wolfgang Schrapp: Neutral
Mit Grenzkontrollen an Binnengrenzen schaden wir der Wirtschaft. Wir müssen die Außengrenzen der EU vernünftig sichern! Asylsuchenden soll weiterhin Asyl gewährt werden. Aus dem Asylrecht darf aber kein Zuwanderungsrecht werden. Asyl ist Aufenthalt auf Zeit. Es braucht einen EU-Verteilungsschlüssel!
Bayern soll Unternehmen fördern, die ihren Unternehmensstandort von Metropolregionen in den ländlichen Raum verlagern.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Damit wohnortnahe Arbeitsplätze für den ländlichen Raum schaffen. Wir stehen für gleichwertige Lebensverhältnisse in den Städten als auch auf dem Land. Dies dient auch der Ökobilanz durch kürzere Wege zur Arbeit.
Aufgrund der Ernteausfälle durch die Dürre in diesem Sommer sollen Bauern finanziell entschädigt werden.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Härtefälle sollten mit Krediten gestützt werden. Wenn es nächstes Jahr im Sommer schlechtes Wetter wird, verlangen als nächstes Biergartenwirte Unterstützung vom Staat: das kann nicht sein!
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Es sollte ein Lobbyregister geben. Man sollte auch über die Einführung einer „legislativen Fußspur“, welche Lobbyeinflüsse auf Gesetzesvorhaben öffentlich sichtbar und diskutierbar macht, nachdenken. Wir als FREIE WÄHLER fordern zudem eine Verschärfung der Regeln der Parteienfinanzierung.
Die Polizei soll Telefone auch ohne richterlichen Beschluss abhören dürfen.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Auf keinen Fall. Das hebelt die Privatsphäre und den Rechtsstaat aus!
Lehrerinnen und Lehrer an bayerischen Schulen sollen grundsätzlich unbefristete beschäftigt werden.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Es ist einfach sozial ungerecht. Kein Unternehmer kann sich für ein paar Monate so sozial unbescholten aus der Verantwortung stehlen wie der Staat in dieser Hinsicht. Wir als FREIE WÄHLER fordern mehr unbefristet eingestellte Lehrer und kleinere Schulklassen! Bildung ist Investition in die Zukunft!
Die dritte Startbahn des Flughafens München soll gebaut werden, obwohl der Bürgerentscheid sich dagegen ausgesprochen hatte.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Soll nicht gebaut werden. Bedeutet eine Mehrkonzentration für einen jetzt schon großen Flughafen und das Aus für die regionalen Flughäfen. Deswegen: mehr Kapazitäten auf die regionalen Flughäfen verteilen. Wenn diese Fluglast auf mehrere Gebiete verteilt wird, ist die Gesamtlast nicht mehr so groß.
Dieselfahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß sollen nicht mehr in den Innenstädten fahren dürfen.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Was heißt hoher Schadstoffausstoß? Es muss insgesamt ein besseres Verkehrskonzept ausgearbeitet und umgesetzt werden. LKWs mit 22t Ladung und 40l Verbrauch sollen draußen bleiben, während PKWs mit 8l Verbrauch, die meist nur mit einer Person besetzt sind, sollen rein dürfen? Stimme dem nicht zu!
Es ist richtig, dass der Freistaat Familien beim Hausbau und Immobilienkauf finanziell unterstützt (Baukindergeld Plus).
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Das ist vollkommen in Ordnung – ohne großen Kommentar. Wohnen ist ein verfassungsrechtlich geschütztes Grundbedürfnis aller im Freistaat Bayern Lebenden. Bezahlbarer Wohnraum sollte nicht zum Luxusgut werden.
Asylsuchende sollen eher Geld- statt Sachleistungen bekommen.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Geldleistungen sind völlig falsche Anreize. Wir schützen bei Asylsuchenden Leib und Leben. Man kann bei anerkannten Schutzbedürftigen, die ein erfolgreiches Asylverfahren hinter sich haben, andere Regelungen treffen.
Es soll in Bayern mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Unter der Vorraussetzung, dass damit tatsächlich mehr Sicherheit verbunden ist – also dass bei einem Übergriff auch dann dementsprechend schnell gehandelt wird (inkl. Sofortreaktionen!). Nicht, dass man erst 8 Tage später sich den Film anschaut und nur Beweise sichert. Das ist nicht Sinn der Sache.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Bin dagegen. Man kann, aber es soll nicht sein. Es sollen fremde Leute unser Problem lösen? Man sollte deutsche Pflegekräfte besser bezahlen. Das ist unsere eigene Aufgabe! Wenn man sie gut bezahlt, haben wir genug Leute dafür. Bin gegen die Ausnutzung billiger Arbeitskräfte aus dem Ausland!
Die Staatsregierung soll sich dafür einsetzen, dass wieder mehr Jugendliche einen Ausbildungsberuf ergreifen statt ein Studium zu beginnen.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Ein Ausbildungsberuf bedeutet erstmal, dass es Aufgabe der Unternehmer ist, lukrative Arbeitsplätze zu schaffen. Die Staatsregierung kann das natürlich begleiten.
Es soll in Bayern mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Wolfgang Schrapp: Stimme zu
Man kann nix dagegen sagen. Es sollte dann zum Programm dazu gehören, dass man Leute im Land generell respektieren lernt.
Die Mietpreisbremse soll verschärft werden.
Position von Wolfgang Schrapp: Lehne ab
Die Mietpreisbremse ist völlig wirkungs- und nutzlos. Sie ist und bleibt ein Alibiprodukt der Großen Koalition. Sie ist ein Papiertiger.

Die politischen Ziele von Wolfgang Schrapp

Was sind meine politischen Schwerpunkte?
Erstens möchte ich, dass unser Grundgesetz gestärkt und dessen Missbrauch verhindert wird. Unser Grundgesetz ist seit fast 70 Jahren ein Garant für ein friedliches Miteinander, gegenseitige Achtung und ein demokratisches Deutschland innerhalb einer europäischen Gemeinschaft. Ich möchte die Werte unserer Verfassung wieder stärken — hin zu mehr Demokratie und bürgerlichen Beteiligungsmöglichkeiten. Zweitens, finde ich, dass menschliche Arbeit wieder Wertschätzung findet. Als Unternehmer stehe ich in großer Verantwortung für meine Region und meine Mitarbeiter. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass ich faire Löhne zahle und Leiharbeit bei mir nichts zu suchen hat. Ich fordere mehr Achtung für harte, körperliche Arbeit — und das geht nicht durch Leiharbeit! Drittens sollen Politikbetreibende den Bürger/-innen dienen. Sie sollen deren Sorgen und Ängste natürlich ernst nehmen, dennoch sollten dabei derartige Versuche des Ernstnehmens nicht gleich in populistischen (und meist wenig sinnvollen) Übersprungshandlungen münden, sondern sollten vielmehr vernunftgeleitet und lösungsorientiert angegangen werden. Die Probleme der Welt sind komplex und das bedeutet leider, dass immer mehr Scheinlösungen über Wert an die Wählerschaft verkauft werden, um so deren Gewissen fürs Erste zu beruhigen. Ich trete daher, viertens, ein für einen ehrlichen Politikstil, der auch mal deutlich macht, dass bestimmte Lösungsansätze auf kurze Sicht zwar weh tun können, aber auf Dauer sich als die einzig vernünftigen Maßnahmen für das Gemeinwohl herausstellen, v.a. im Hinblick auf unsere nachfolgenden Generationen. In diesem Sinne bin ich, fünftens, nicht gerade sehr begeistert vom Berufspolitikertum. Mein Motto: Schwäbisch — Ehrlich — Gut!

Wofür will ich mich speziell im Landtag einsetzen?
Die Lobbyisten sollen aus der Politik zurückgedrängt werden. „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ heißt es in Art. 20 unseres Grundgesetzes. Trotzdem erlauben sich Lobbyisten direkten Einfluss auf unsere Politiker, trotzdem sind manche Politiker schon selbst Lobbyisten und trotzdem schreiben Lobbygruppen ganze Gesetzesvorlagen für Ministerien. Ich will mich im Landtag und meiner sonstigen politischen Tätigkeit für mehr Transparenz in der Gesetzgebung und allgemein in Prozessen der Entscheidungsfindung einsetzen. Mir ist es außerdem wichtig, den Mittelstand und das Handwerk zu stärken: Stichworte sind Bürokratieabbau, Fachkräftemangel und Investitionsstau. Unser Land, das dank Schlüsseltechnologien stark und erfolgreich geworden ist, darf nicht phlegmatisch zusehen, wie diese ins Ausland verkauft werden. Ich trete zudem für die Stärkung des Ehrenamtes ein. Ständig neue Vorschriften behindern Vereins- und Verbandsarbeit extrem. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir uns in unseren Vereinen wieder aufs Wesentliche konzentrieren können — auf den Dienst an der Gemeinschaft! Außerdem bin ich der Meinung, dass man demjenigen helfen sollte, der wirklich Hilfe benötigt. Demjenigen aber, der unsere soziale Hilfe missbraucht, sollte die Hilfe konsequent entzogen werden. Politiker sollten für ihre Verfehlungen zur Verantwortung gezogen werden. 

Was unterscheiden die FREIEN WÄHLER von den Parteien?
Die FREIEN WÄHLER sind die einzige vernünftige Alternative zu den etablierten Parteien. Das Markenzeichen ist die politische Unabhängigkeit und eine starke Basis in den Gemeinden und Landkreisen. Beides ist die Voraussetzung für eine sachorientierte und bürgernahe Politik mit der wir als FREIE WÄHLER versuchen die Weichen für die Zukunft zu stellen und an die Probleme heranzugehen, die unsere Gesellschaft herausfordern. Als FREIE WÄHLER sind wir eine starke bürgerliche Kraft in Bayern und kommen aus der Mitte der Gesellschaft – nicht ideologisch, sondern tatsächlich. Seit über 70 Jahren leisten FREIE WÄHLER politische Arbeit an der Basis – in den Kommunen. Seit 2008 sind die FREIEN WÄHLER auch erfolgreich im Bayerischen Landtag. FREIE WÄHLER stehen für gleichberechtigte Lebensverhältnisse in Bayern. Das Ziel ist eine lebenswerte Heimat, in der alle Bürgerinnen und Bürger selbstbestimmt arbeiten, angemessen wohnen und angstfrei leben können. Als bayernweit zweitstärkste Kraft auf kommunaler Ebene und drittstärkste im Landtag zeichnen FREIE WÄHLER sich aus durch Direktheit und Aufrichtigkeit und gelebte Demokratie.

Was waren in meinen Augen die größten Erfolge in der bisherigen Landtagsarbeit der FREIEN WÄHLER?
Als FREIE WÄHLER haben wir aus der Opposition heraus Akzente für ganz Bayern gesetzt. Durch Volksbegehren haben wir die Studiengebühren abgeschafft und somit die freie Bildung in Bayern verteidigt. Wir haben das G9 wieder zurückgebracht, wodurch Schülerinnen und Schüler wieder mehr Zeit für ihre Entwicklung haben. Und die Straßenausbaubeiträge haben wir abgeschafft – eine der größten finanziellen Entlastungen, die es in Bayern je für die Bürgerinnen und Bürger gab. [Mehr über die Kampagnen...]

Über Wolfgang Schrapp

Als Sohn einer Arbeiterfamilie wurde ich geboren am 14. März 1958 in Illertissen. Nach dem Besuch der Hauptschule, absolvierte ich eine Lehre zum Zimmerer bzw. eine Ausbildung zum Zimmerer- und Dachdeckermeister. Seit 1983 machte ich mich selbstständig. Vor genau dreißig Jahren wurde ich Betriebswirt des Handwerks. Als mittelständischer Unternehmer bin ich mittlerweile verantwortlich für über 50 meiner mitarbeitenden Angestellten. Ich bin verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.

Seit knapp 25 Jahren verbringe ich einen Großteil meiner Freizeit als Biolandwirt auf meinem Bauernhof, wo ich mich auch mit meiner Familie erholen kann. Meine Liebe zum Bauernhof hat sich schon in meinen jüngeren Jahren entwickelt. Abseits meines Arbeitsalltages besitzt der Sport für mich einen hohen Stellenwert – Ringen, Joggen, Radtouren...

Als Inhaber und Geschäftsführer der Firma „Schrapp & Salzgeber GmbH“ bin ich verantwortlich für mehr als 50 Mitarbeiter. Darüber hinaus bin ich Vorsitzender vom Prüfungsausschuss für Schwaben im Zimmererhandwerk, ehemaliger Vorsitzender im Fachausschuss Dachdeckung und Obermeister der Zimmererinnung Neu-Ulm/Illertissen.

Für lange Zeit war ich Vorstand des Athletik-Sport-Vereins Bellenberg. Heutzutage bin ich Übungsleiter von „Kindersport nach 1“, für's Ringen und bin zudem Mitbegründer der Kindersportschule KiSS.

Seit 1990 vertrete ich als Gemeinderat in Bellenberg die Anliegen unserer BürgerInnen vor Ort. Bei den letzten Kommunalwahlen im Jahr 2014 wurde ich in den Kreistag des Landkreises Neu-Ulm gewählt und setze mich seitdem auch auf Kreisebene für die Interessen unserer BürgerInnen ein. Außerdem bin ich Vorsitzender des Kreisverbandes der Freien Wähler für den Landkreis Neu-Ulm sowie der Kreisvereinigung Neu-Ulm der FREIE WÄHLER Bayern und Mitglied des Vorstandes des FW-Bezirksverbandes bzw. der FW-Bezirksvereinigung Schwaben.

Als eine der erinnerungsvolleren Auszeichnungen in meiner bisherigen politischen Laufbahn gilt mit Sicherheit die Verleihung der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber durch Alois Glück, Präsident a. D. des Bayerischen Landtags, am 2. Dezember 2005 (siehe im Bild oben links).

Bei der letzten Bundestagswahl 2017 war ich der erstmalige Direktkandidat für die FREIEN WÄHLER auf Bundesebene im Wahlkreis 255 Neu-Ulm/Günzburg/Unterallgäu und bekam rund 5.11% der Erststimmen. Ein, wie ich finde, sehr achtbares Ergebnis.

Alle Fragen in der Übersicht
# Umwelt 13Okt2018

(...) einzufordern und im Gegenzug dazu regionale Bauern oder die Entwicklung erneuerbarer Energie zu födern. Sicher keine neue Idee, ich denke aber hier steckt noch viel mehr Potential dahinter. Wie ist Ihre Meinung hierzu? (...)

Von: Zvpunry Xhcsrefpuzvqg

Antwort von Wolfgang Schrapp
FREIE WÄHLER

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Wie stehen Sie zur landesweiten Einführung der "Informationsfreiheitssatzung"? Können Sie sich für eine Begrenzung der Amtszeiten für Bgm. (...)

Von: Xynhf Ivqny

Antwort von Wolfgang Schrapp
FREIE WÄHLER

(...) Trotzdem werde ich mich in naher Zukunft damit beschäftigen. Ich finde die Begrenzung von drei Amtsperioden bei Bürgermeistern völlig legitim und finde 18 Jahre durchaus ausreichend. Zum Wahrheitsgehalt eines Sitzungsprotolls kann ich nur sagen, dass Demokratie leider nicht immer dem Ideal der Wahrheit folgt. (...)

# Umwelt 6Okt2018

(...) Uns ist der Umweltschutz sehr wichtig und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Vermeidung von Abfällen, Stichwort: "unnötiger Verpackungsmüll". Wie sehen Ihre Konzepte hierzu aus? (...)

Von: Zvpunry Xhcsrefpuzvqg

Antwort von Wolfgang Schrapp
FREIE WÄHLER

(...) In kleinen Mengen sind solche Batterien durchaus nützlich, aber bei größeren Speicherkapazitäten sollte man auch auf beispielsweise Wasserstoff und Brennstoffzellen zugreifen. Wir brauchen vor allem mehr regionale Stromanbieter, um die dezentrale Energiewende voranzutreiben: Ich setze mich für mehr autarke Energie ein! Man sollte außerdem die Netzbetreibergebühren herabsetzen, weil diese immer noch von quasi-Monopolisten festgesetzt werden. (...)

# Umwelt 5Okt2018

(...) Herr Aiwanger sprach sich erst gegen die Stromtrassen aus. (...)

Von: Ervare Xanoy

Antwort von Wolfgang Schrapp
FREIE WÄHLER

(...) Die Nord-Süd-Stromtrassen grenzen an Größenwahn, gleichen einem immensen Eingriff in die Natur und sind darüber hinaus hauptsächlich ein Projekt für große (internationale) Investoren und Energiekonzerne, die auch zukünftig nicht auf lukrative Renditeanlagen verzichten wollen. (...)

# Wirtschaft 30Sep2018

(...) Jetzt wird ja gerade wieder mal eine neue Verordnung in Bayern demnächst in Kraft treten,danach sollen kommunale Betriebe,wie private Unternehmen behandelt werden,wenn sie Leistungen und Produkte anbieten,die auch private Unternehmen anbieten,dabei gibt es aber eine Menge Ausnahmen,denn wenn die Leistungen die von öffentlichen Unternehmen angeboten werden,nicht in Konkurrenz zu privaten Unternehmen stehen,dann entfällt die Umsatzsteuerpflicht,ansonsten müssen die kommunalen Unternehmen Umsatzsteuer an den Staat entrichten!Bei Photovoltaik-Anlagen ist es nachvollziehbar,dass die umsatzsteuerpflichtig sind,aber wenn man dann liest,dass sogar das Rasenmähen im Stadtpark umsatzsteuerpflichtig ist,wenn es Mitarbeiter des städtischen Bauhofs ausführen,dann frage ich mich,wo liegen da die Grenzen und wer will das demnächst beurteilen in den kommunalen Unternehmen,ob eine Leistung im Wettbewerb steht oder nicht und ob sie umsatzsteuerpflichtig ist oder nicht? Sind da die Kämmerer nicht überfordert und stehen sie nicht mit einem Bein schon im Gefängnis,wenn es in der Verordnung heisst,dass Fehlverhalten strafrechtlich sanktioniert wird? (...)

Von: Qvrgre Xvcc

Antwort von Wolfgang Schrapp
FREIE WÄHLER

(...) Ich lehne es grundsätzlich ab, dass kommunale Betriebe im Wettbewerb zu Wirtschaftsunternehmen stehen, weil bei Kommunalbetrieben die Gefahr besteht, dass es zu Wettbewerbsverzerrung durch Quersubventionierungen und unsaubere Abgrenzung führt. Natürlich würden dann auch diese kommunalen Unternehmen die Vorteile der Vorsteuerberechtigung nutzen. (...)

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