Wegen PPWR stellen viele kleine Händler den Versand innerhalb der EU ein – das widerspricht dem Gedanken eines gemeinsamen Binnenmarktes, und stärkt die großen Online-Händler. Warum?
Weniger Verpackung und mehr Recycling – ein Ziel, das breite Zustimmung findet, auch unter Händlern.
Aber muss man deswegen gleich kleineren Händlern die wirtschaftliche Grundlage entziehen, in der EU grenzüberschreitend Handel zu betreiben? Um in alle EU-Länder verschicken zu können, fallen nun Grundkosten von über 6000€ p.a. an – das übersteigt oftmals den Umsatz. Deswegen stellen jetzt reihenweise kleine Shops die Bestellmöglichkeit für EU-Länder ein.
Aber auch für Konsumenten wird es schwieriger: woher bekomme ich jetzt ein bestimmtes Ersatzteil, wenn es mir nicht mehr zugeschickt werden kann? Wie kommen Handwerksbetriebe an Rohstoffe und Teile, wenn der Lieferant ebenfalls ein Handwerksbetrieb ist, der sich den EU-Handel nicht mehr leisten kann?
Waren die Auswirkungen auf den EU-Binnenhandel beabsichtigt, als Sie PPWR verabschiedet haben?
https://www.verpackungsregister.org/ich-moechte-wissen-was-sich-ab-dem-12-august-2026-aendert

