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Tino Sorge
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Frage von Tobias L. •

Laut aktuellen Medienberichten (FAZ) hat Merz nun verkündet, die Gesundheitsreform sei „praktisch abgeschlossen“. Wie passt diese Vorab-Verkündung zu einer offenen und demokratischen Debatte?

Als niedergelassener Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut arbeite ich an der Belastungsgrenze und muss Familien bereits heute unzumutbare 12 Monate Wartezeit zumuten. Die im aktuellen Entwurf geplante Bindung der Vergütung an die Grundlohnrate zwingt uns in ein starres finanzielles Korsett, das das Versorgungsangebot willkürlich deckelt.

Akzeptiert Ihre Arbeitsgruppe diese vollendeten Tatsachen aus dem Kanzleramt, oder setzen Sie sich im parlamentarischen Verfahren aktiv dafür ein, dass sich die Finanzierung in der Psychotherapie künftig am tatsächlichen gesellschaftlichen Bedarf orientiert, statt Behandlungsplätze für Kinder endgültig kaputtzusparen?

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr L.,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Gesetzgebungsverfahren in der Bundesrepublik Deutschland folgen klaren Regen. Unabhängig von politischen Einordnungen einzelner Akteure gilt, dass Entscheidungen im parlamentarischen Verfahren getroffen werden.

Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die vorgeschlagenen Reformen beraten werden. Unser Ziel bleibt es weiterhin, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Mit freundlichen Grüßen

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