Sehr geehrter Herr Frei, in der aktuellen Diskussion steht zur Debatte, arbeitslose Ehegatten aus der Familienversicherung zu nehmen. Wie sollen die Familien sich auf einmal 230€ Mehrbelastung leisten
Sehr geehrter Herr Frei,
in der Debatte um die kostenfreie Mitversicherung des Ehepartners in der Familienversicherung geht aus meiner Sicht unter, dass es zusätzlich zur Kinderbetreuung oder Pflege Angehöriger auch andere persönliche Gründe, wie z.B. eine schwere Krankheit, welche den Lebensweg gezeichnet hat und so zur Arbeitslosigkeit geführt hat total außer Acht gelassen wird. Der Ehepartner, welcher als Alleinverdiener für den Unterhalt des Partners aufkommt und diesen versorgt, soll nun aus dem nichts jeden Monat 230€ zusätzlich für die Krsnkenversicherung aufbringen? Wir reden ansonsten über Entlastungen der Bürger im Bereich von wenigen Euro im Monat und nun über eine Belastung, die jahrelange Lohnerhöhungen auf einmal auffrisst. Wer soll sich das leisten können?

