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Thorsten Frei
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Frage von Rebecca L. •

Offensichtlich reichen die aktuellen Maßnahmen gegen Diskriminierung gegen Ältere und Personen mit Kindern nicht aus. Gibt es zusätzliche Bestrebungen und wenn ja, welche?

Insbesondere bei der Arbeitsplatzsuche im hochqualifizierten Bereichen werden jüngere Personen ohne Kinder systematisch vorgezogen, auch wenn die Qualifikation niedriger ist. Da die Einstellungen selbst im öffentlichen Dienst oft ohne Zuziehung von Personalräten geschehen, sofern Stellen vorerst befristet ausgeschrienen werden, und eine Ablehnung ohne Nennung von Gründen erfolgt, können Bewerber auf keine Werkzeuge zurückgreifen um diese Diskriminierung ans Licht zu bringen.

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau L.,

in einer Zeit tiefgreifenden Wandels bringen ältere Menschen wichtige Voraussetzungen mit, um eine für alle lebenswerte Zukunft mitzugestalten - deshalb haben wir uns im Koalitionsvertrag auf klare Ziele geeinigt: Wir werden die gesellschaftliche Teilhabe von älteren Menschen stärken und digitale Teilhabebarrieren durch Unterstützungsprogramme wie den „Digitalpakt Alter“ weiter abbauen. Altersdiskriminierung wirken wir konsequent entgegen. Dazu gehören Aufklärungs- und Bildungsmaßnahmen sowie altersfreundliche Arbeitsmodelle und klare Regelungen, um Diskriminierung im Berufsalltag entgegenzutreten. Zudem wollen wir im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit schaffen – auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

Überhaupt ist unser Ziel eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt und respektvoll miteinander leben können. 

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Frei

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