Thomas Knapp
SPD

Frage an Thomas Knapp von Nyrknaqen Töuevat bezüglich Verkehr

05. März 2011 - 23:39

Sehr geehrter Herr Knapp,

die Städte Mühlacker und Pforzheim befinden sich ja bekanntlich im öffentlichen Verkehrsgebiet des VPE, wohingehen Karlsruhe dem KVV und Stuttgart dem VVS angehört.
Da VPE und KVV sehr eng zusammenarbeiten, können bereits im VPE-Gebiet Karten für das KVV erworben werden.
Da VVS und VPE jedoch nicht zusammenarbeiten, muss man, um die günstigeren Verbundstarife zu nutzen, beispielsweise auf der Fahrt von Mühlacker nach Stuttgart in Vaihingen (Enz) aussteigen um dort eine Fahrkarte zu erwerben (wenn man z.B. für das VPE eine Dauerkarte besitzt).

Dies ist auch bei allen Studenten und Schülern bekannt und sorgt für sehr viel Unmut, da oft lange Wartezeiten und unnötige Umstiege in Kauf genommen werden müssen.

Haben Sie von dieser Problematik schon mal gehört? Und sehen Sie irgendwelche Möglichkeiten, dass Sie als Landtagsabgeordneter Verbesserungen an diesem Sachverhalt vornehmen könnten?

Freundliche Grüße,
Alexandra Göhring

Frage von Nyrknaqen Töuevat
Antwort von Thomas Knapp
25. März 2011 - 10:17
Zeit bis zur Antwort: 2 Wochen 5 Tage

Sehr geehrte Frau Göhring,

Zu erst einmal, Sie haben mit Ihrer Zustandsbeschreibung voll und ganz recht. Die Zusammenarbeit zwischen VPE und KVV läuft gut, die zwischen VPE und VVS suboptimal. Sagen wir es mal so. Als Landtagsabgeordneter habe ich in diesem Bereich nur sehr wenig Einfluss, da das Land sich bisher geweigert hat, dem "Wildwuchs" an Verkehsverbünden in Baden-Württembeg Einhalt zu gebieten. Aber als Kreisrat kann ich durchaus was unternhemen.

Erfreulicherweise ist in die Zusammenarbeit zwischen VPE und VVS in den letzten Wochen Bewegung gekommen. Vor allem die VVS hat erkannt, dass sie sich in Richtung VPE bewegen muss. Es ist geplant, dass zukünftig eine Karte, innerhalb des VPE-Gebiets gekauft, ausreicht, um ins KVV-, bzw. VVS-Netz zu kommen. Die Kosten hierfür wird dann allerdings der Enzkreis bezahlen müssen.

Sollten diese Überlegungen spruchreif werden, werde ich mich als Kreisrat im Enzkreis für diese Lösung aussprechen, da die von Ihnen genannten Betroffenen schon viel zu lange auf kundenfreundliche Lösungen warten.

Thomas Knapp