Susanne Ebert

| Kandidatin Sachsen
Susanne Ebert
© Thomas Hammermüller
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Jahrgang
1977
Wohnort
Niederwürschnitz
Berufliche Qualifikation
Dipl. Ing. Forstwirtschaft (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Arbeitsmarktmentorin
Wahlkreis

Wahlkreis 13: Erzgebirge 1

Wahlkreisergebnis: 6,4 %

Liste
Landesliste, Platz 38
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Susanne Ebert: Lehne ab
Ohne Klimaschutz haben wir alle keine Zukunft, auch nicht die Arbeitnehmer in der Lausitz. Bedingt durch die schon vorhandene Infrastruktur und der fachlich ausgebildeten Arbeitnehmer ist die Lausitz auch hervorragend als Standort für alternative Energiegewinnung geeignet.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Bedingt durch den demografischen Wandel werden wir zukünftig nicht genügend einheimische Fachkräfte haben. In Deutschland leben viele Menschen mit Migrationshintergrund. Auch diese werden im Alter pflegebedürftig. Sich dann in seiner Muttersprache verständigen zu können, trägt zum Wohlbefinden bei.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Wohnen wird immer teurer. Die Verantwortung für menschenwürdiges Wohnen ist in öffentlicher Hand besser angesiedelt.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Susanne Ebert: Neutral
Mancher Jugendliche ist mit 13 erwachsener als ein Fünfzigjähriger. Verantwortungsbewusstes Handeln lässt sich schlecht am Alter festmachen.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
In unserer Gesellschaft ist jeder gleich wichtig, egal wie viel er oder sie verdient. Deshalb hat jeder eine Rente verdient, die über das Existenzminimum hinausgeht.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Weil Umwelt- und Sozialpolitik nun mal Kosten verursachen.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Dort sollte aber auch drinstehen, warum bestimmte Interessenvertreter bestimmte Politiker unterstützen.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Susanne Ebert: Lehne ab
Bei zur Zeit 255 unbesetzten Landarztstellen und 40 Landarztquoten-Studenten würde dieses Vorhaben erst in 12 Jahren greifen. Besser wäre die Allgemeinmedizin aufzuwerten und damit den Beruf attraktiver zu machen.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Die aktuelle Situation zeigt die Notwendigkeit solcher Programme auf. Vielleicht müssen es gar nicht mehr sein, aber eine bessere Finanzausstattung und einfachere Antrags- und Abrechnungsverfahren sind ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Susanne Ebert: Neutral
Wenn abgelehnte Asylbewerber arbeiten, sollten sie ihren Asylantrag in ein Arbeitsvisum umwandeln können.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Susanne Ebert: Neutral
Wenn dieses Mittel dazu führt, dass sich mehr Frauen in der Politik engagieren, dann ja. Wenn es dazu führt, dass Frauen auf diesen Listen stehen, egal, ob geeignet oder nicht, dann nein.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Glyphosphat ist ein Herbizid und solange die pfluglose Bodenbearbeitung Priorität hat, auf jeden Fall. Eher sollte geprüft werden, ob der Einsatz von Herbiziden in Kommunen und Verkehrsgesellschaften (ÖPNV) erlaubt bleiben muss.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Alkohol und Nikotin sind wesentlich gefährlicher (Gesundheitsrisiken und Suchtpotential) als Cannabis. Es gibt keinen sachlichen Grund Cannabis zu verbieten und Alkohol und Nikotin zu erlauben, Wenn, gehören diese auch verboten.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Zumindest wurde er es in der Vergangenheit nicht.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Susanne Ebert: Lehne ab
Im Hinblick auf Telemedizin, E-Health und digitale Bürgerzentren, sollten Privatpersonen und Unternehmen gleichberechtigt sein.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Die Wolfspopulation ist stabil, aber nicht zu groß. Wenn einzelne Wölfe zum Problem werden, sollten diese nach einer Einzelfallprüfung abgeschossen werden.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Eine KiTa ist eine Bildungseinrichtung. Als solche muss sie kostenlos sein.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Susanne Ebert: Stimme zu
Auf jeden Fall. Aus dem Solidarpakt haben sie sich freigekauft. Um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch finanziell gerecht zu werden, sollten sie eine Vermögenssteuer zahlen.
Alle Fragen in der Übersicht
# Familie 17Juli2019

Werden Sie sich auch dafür einsetzen, dass die Kita und Hort Gebühren, in Zukunft nicht mehr erhoben werden. (...)

Von: Fvzbar Natreznaa

Antwort von Susanne Ebert
SPD

(...) KiTa- und Hortgebühren Ja, ich werde mich für gebührenfreie Hort- und KiTa-Betreuung einsetzen. Als Bildungseinrichtungen müssen Sie kostenfrei sein. (...)

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