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Sina Imhof
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Frage von Pascal K. •

Wie stehen Sie zu den geplanten Kürzungen bei der Schulbegleitung für inklusive Kinder in Hamburg? Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um betroffene Kinder weiterhin zu unterstützen?

Sehr geehrte Frau Imhof, in Hamburg wurden in den letzten Jahren zunehmend Sonder- und Förderschulen geschlossen, um Inklusion voranzutreiben. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Schulbegleitung für Kinder mit Unterstützungsbedarf (z. B. Autismus, ADHS, körperliche Einschränkungen) stark an – von 460 Fällen (2011/12) auf über 4.000 (2025/26). Aktuell plant die Behörde, die Bewilligung von Schulbegleitung einzuschränken und pädagogisch qualifiziertes Personal nur noch in Ausnahmefällen einzusetzen. Stattdessen soll vermehrt - sofern überhaupt noch genehmigt - auf FSJ-Kräfte gesetzt werden. Eltern, Fachverbände und die GEW warnen, dass dies die Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit gefährdet. Soziale Politik muss sicherstellen, dass Kinder mit Hilfebedarf nicht doppelt benachteiligt werden: erst durch Schulschließungen, dann durch Wegfall der Begleitung.

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