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Sibylle Schmidt
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Frage von Peter K. •

Frage an Sibylle Schmidt von Peter K. bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

Wie erklären Sie sich, daß man in Deutschland an dem Verhalten ausländischer Menschen keine Kritik üben
kann, ohne daß man gleich als Rassist oder Nazi beschimpft wird? Im Gegensatz zur deutschen Bevölkerung, die sich
ständig selber kritisiert und ins dunkle Licht rückt.
Zum gedeihlichen Zusammenleben gehört eine Auseinandersetzung als unbedingte Voraussetzung. Man kann es sich nicht leisten, darauf zu verzichten.

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Antwort von
AfD

Lieber Peter,

vielen Dank für die authentische Frage, die ich genauso ehrlich beantworten möchte. Wir haben seit Jahrzehnten die immer gleichen stereotypen Antworten und reflexartigen Reaktionen auf gesellschaftliche Ereignisse und Veränderungen, die wir insgeheim oder im kleinen Kreis nicht billigen. Probleme müssen sachlich angesprochen werden, von allen Seiten analysiert und mit allen Kompetenzen gelöst werden. Nach 32 Jahren Kreuzberg ergab meine persönliche Evaluation, dass es mit einem "Laissez faire“ so nicht weitergeht. Wir werden unsere Art zu leben nicht aufgeben.

Es wird oft von Migranten gesprochen, wenn Muslime gemeint sind. Andere Rucksackberliner erwarten weniger Sonderbehandlung. Manche Muslime wollen mit einer vermeintlichen Benachteiligung eine Bevorzugung erreichen. Dabei erzeugt jeder erfüllte Wunsch einen neuen. Teils wird gejammert, teils Forderungen gestellt. Auf erfolglose Beschwerden erfolgen manchmal Drohungen. Deutsche und andere Ausländer geben in diesem Fall nach, sind genervt oder halten Abstand. Das Machtgefälleprinzip einer islamischen Gesellschaftsordnung wird in einigen Familien an die nächste Generation weitergereicht. Eine Dominanzprinzip lässt sich an einer Gesprächsführung erkennen, die nicht auf Inhalte hört. Entscheidend ist die Art und Weise, wie gesprochen wird. Es wird von solchen Personen erwartet, dass beispielsweise Angestellte, Frauen, Deutsche, andere Ausländer mit beseeltem Lächeln auf nicht enden wollende Wünsche oder Fragen reagieren. Sie tun es meist, um ihre Ruhe zu haben, sich nicht der Gefahr einer jähzornigen Attacke auf eine unerwünschte Antwort auszusetzen, bzw. einem Disziplinarverfahren wegen angeblicher Diskriminierung. Linke, SPD und Grüne haben einen großen Anteil muslimischer Mitglieder. Sie haben Antidiskriminierungsgesetze auf den Weg gebracht, die nicht in jedem Fall förderlich sind. Die Bedeutung des Wortes „Integration“ wird manchmal vom Aktiv ins Passiv gekehrt.

Die gruppendynamische Vorgehensweise des Islam wurde in zahlreichen Ländern beobachtet und beschrieben. In Banda Aceh/ Indonesien gilt bereits die Scharia. Einem Land, in dem noch vor 40 Jahren alle Weltreligionen friedlich zusammenlebten. Ist dir aufgefallen, dass wir uns beinahe täglich mit dem polarisierenden Thema befassen? Ich bin nicht mehr bereit, mich mit Problemen von Einwanderern zu beschäftigen. Manche Einheimischen fühlen sich wie umklammerte Rettungsschwimmer. Man kann es doch einmal umgekehrt sehen: Es gäbe mehr Zeit für eigene Kinder, wenn weniger Steuern für die Versorgung von Einwanderern aufgewendet werden. Gegen Streit hilft auch, die Tür zu schließen. Sich umzudrehen, wenn Uneinsichtige keine Bemühungen zeigen. Am Besten erklärt man auf höfliche Art und Weise unerfahrenen und sich nicht selbst erkennenden Menschen, wie sie ihre Situation verbessern können. Wir Kreuzberger sind dafür bekannt, den richtigen Ton zu treffen.

Herzlichen Gruß

Sibylle