Sebastian Steineke
CDU

Frage an Sebastian Steineke von Fgrsna Gubz bezüglich Jugend

07. August 2014 - 06:45

Hallo.

Die Abwanderung in der Region ist grade unter jungen Leuten sehr hoch. Wer kann, verlässt die Region.

Mit welchen Vorhaben möchten Sie dem entgegen wirken?

Frage von Fgrsna Gubz
Antwort von Sebastian Steineke
08. August 2014 - 08:04
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 1 Stunde

Sehr geehrter Herr Thom,

vielen Dank für Ihre Frage vom 6.8.2014.

Die Abwanderungsbilanz in Brandenburg hat sich in der jüngsten Vergangenheit schon spürbar verbessert. Dies hängt auch mit der guten gesamtwirtschaftlichen Lage zusammen. Die Kommunen versuchen zudem seit einiger Zeit, den Abwanderungstrend mit Rückkehrer-Datenbanken zu stoppen. Trotzdem ist die aktuelle Situation immer noch nicht zufriedenstellend.

Die CDU setzt sich daher für eine verlässliche Bildungspolitik, eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und eine angemessene Förderung von Kultur- und Freizeitangeboten ein. Nur wer bei uns die besten Bildungschancen hat und mobil ist, kann sich vorstellen, hier zu bleiben. In der Prignitz ist für mich ein wichtiger Punkt die Fertigstellung der Autobahn A14. Hierfür setze ich mich nachdrücklich ein. Der Ausbau der A 14 ist wichtig für unseren Wirtschaftsstandort. Zudem ermöglicht der Ausbau mehr Mobilität bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Prignitz. Der Bund hat die Gelder für den Weiterbau bereits freigegeben. Das Land ist nun in der Pflicht, für eine zügige Umsetzung zu sorgen.

Die wichtigsten Akteure im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel sind nach wie vor unsere märkischen Unternehmen. Die brandenburgische Wirtschaft beklagt aufgrund der Abwanderung den wachsenden Fachkräftemangel. An offenen Stellen mangelt es derzeit jedenfalls nicht. Junge Menschen gehen u.a. nach Westdeutschland, weil sie dort mehr verdienen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes ab 2015 sind Dumping-Löhne auch in Brandenburg nicht mehr möglich.

Die CDU Brandenburg sieht das Thema Abwanderung und Demografie als wichtigen Baustein für die Zukunft unseres Landes und plant deshalb im Falle eines Wahlsieges bei der Landtagswahl im September die Einrichtung eines Demografie-Ministeriums.

Mit freundlichen Grüßen