Im Rahmen der jüngsten Änderungsanträge zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz werden kurzfristig noch wesentlich striktere Einschnitte eingebracht. Können Sie dieses Vorgehen vertreten?
Hintergrund ist die immer mehr unter Beschuss stehende Psychotherapeutische Versorgung. Die Auswirkungen werden von Verbänden seit Wochen geschildert. Zu den letzten Änderungsanträgen gibt es eine Stellungsnahme der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung. Die Regierung wird an vielen Stellen auf die brisante Lage hingewiesen. Ich selber bin wesentlich davon betroffen. Noch vor den drastischen Auswirkungen der aktuellen Regierung, hatte ich Probleme einen Therapieplatz zu bekommen. Die nächste Suche sehe ich schon fast als unmöglich an. Ich bin entsetzt und habe Angst vor der Zukunft, die die aktuelle Regierung mir beschert. Können Sie und Ihre Fraktion ruhigen Gewissens diesen Kurs fortführen? Wie viele Menschen mit psychischen Problemen, die jede Unterstützung verlieren, können Sie akzeptieren? Nennen Sie mir gerne eine Zahl. Wie viele Suizide ist es Wert, lieber am Gesundheitssystem zu sparen als der Union die Stirn zu bieten und Politik für die Menschen zu machen?

