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Sabine Poschmann
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Frage von Axel F. •

Sie schreiben, jede Gruppe müsse ihren Beitrag leisten. Zählen Sie Patientinnen und Patienten dazu? Was leisten schwer psychisch Erkrankte, die keinen Therapieplatz bekommen, für d. Beitragsstabilität

In Ihrer Antwort an Herrn S. schreiben Sie, das Gesetz nehme verschiedene Gruppen in die Pflicht: Gutverdienende, Pharmaindustrie, Krankenkassen, Leistungsträger und Leistungserbringer. Jede Gruppe werde ihren Beitrag leisten müssen.Patientinnen und Patienten nennen Sie nicht. Sie leisten ihn dennoch: durch längere Wartezeiten, verknappte Therapieplätze und, bei erschöpftem Budget, durch nicht erbrachte Behandlung.Anders als Pharmaindustrie oder Krankenkassen sind Patienten keine Interessengruppe im Verteilungskonflikt. Sie sind der Zweck des Systems. Beitragsstabilität ist ein Mittel.Bei psychischen Erkrankungen hat verzögerte Behandlung besondere Folgen: Chronifizierung, Klinikeinweisungen, in schweren Fällen Suizidalität.Ich bitte um eine konkrete Antwort: Welchen Beitrag sollen Menschen leisten, die keinen Therapieplatz bekommen?

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