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Rolf Schwanitz
SPD

Sehr geehrtr Herr Schwanitz,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
16. September 2011

(...) Deshalb konnte beispielsweise der Dalai Lama nicht vor dem Bundestag sprechen (der Abgeordnete Volker Beck hat dies in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen beschrieben http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Ich-halte-das-fuer-merkwuerdig-id16746351.html). Um so überraschter war ich, als ich aus der Zeitung erfuhr, dass der Papst im Deutschen Bundestag sprechen soll und ich zuvor in keiner Weise in die Entscheidung darüber eingebunden war. Deshalb kann auch nicht die Rede davon sein, dass der Deutsche Bundestag den Papst eingeladen hätte. (...)

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Rolf Schwanitz
SPD

Sehr geehrter Herr Schwanitz,

vor einigen Wochen haben Sie einen Brief an alle SPD-Abgeordneten zum Papstbesuch geschrieben.

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
09. September 2011

(...) Ich gehe davon aus, dass der Papst an die für unfehlbar gehaltenen Glaubenssätze der katholischen Kirche glaubt. Sie finden diese im so genannten Neuner-Roos (Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung von Josef Neuner, Heinrich Roos, Karl Rahner und Karl-Heinz Weger), einem Standardwerk, welches u.a. (...)

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Rolf Schwanitz
SPD

Sehr geehrter Herr Schwanitz

Sie sprechen sich gegen die Rede des Papstes vor dem Bundestag aus.

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
07. September 2011

(...) für mich ist die Tatsache, dass ein religiöses Oberhaupt im Plenarsaal des Deutschen Bundestages sprechen durfte, ein Verstoß gegen die verfassungsrechtlich gebotene Neutralität des Staates. Die einzig glaubwürdige Konsequenz meiner Auffassung konnte daher nur das Fernbleiben von der Veranstaltung sein. (...)

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Rolf Schwanitz
SPD

Sehr geehrter Herr Schwanitz,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
19. Februar 2011

(...) das von Ihnen geschilderte Verbot der Polizei, vor der CDU-Veranstaltung in Plauen mit Herrn Guttenberg Flugblätter zu verteilen und die dazu von der Polizei Ihnen gegenüber gegebene Begründung, haben mich sehr überrascht. Ich halte ein derartiges Einschreiten weder für eine Polizeiaufgabe noch vom geltenden Recht gedeckt. Aus diesem Grund habe ich mich mit einem Brief an die Polizei gewandt und um die Beantwortung einiger Fragen gebeten. (...)