Fragen und Antworten

Über Rhavin Grobert

Ausgeübte Tätigkeit
Veranstaltungstechniker, Software-Entwickler, Freischaffender Studio- und Live-Musiker
Berufliche Qualifikation
Server- und Enterprise-Administrator
Geburtsjahr
1975

Rhavin Grobert schreibt über sich selbst:

.rhavin muss Bundestag!

Rhavin wurde 1975 im ̶s̶̶c̶̶h̶̶ö̶̶n̶̶e̶̶n̶ Berliner Bezirk Pankow geboren und von seiner kämpferischen Mutter (♥) 1977 in nach Westberlin mitgenommen, wo er in ärmlichen aber glücklichen Verhältnissen aufwuchs. Da seine restliche Familie im ›besseren Deutschland‹ gefangen blieb, durfte er fast jedes 2. Wochenende in Ostberlin verbringen und kennt die DDR nicht nur aus Erzählungen desillusionierter SED-Rentner.
Eine prinzipielle Abneigung gegen Befehlketten und Autoritäten über ihm brachte ihn schon früh in Konflikt mit der Leitung des Goethe-Gymnasiums, wo er bis zur 10. Klasse mit Latein und Altgriechisch malträtiert wurde. Rhavin ist ›Totalverweigerer‹, da er dem Kreiswehrersatzamt kurzerhand (und erfolgreich!) erklärte, er werde einer allgemeinen Dienstpflicht für Männer nur nachkommen, wenn es auch eine für Frauen gäbe.
Nach einer Ausbildung zum Maschinen- und Systemtechniker bei der Siemens AG in Berlin-Siemensstadt wurde er als einer der wenigen aktiven Gewerkschafts- und Jugendvertreter im Rahmen eines Sozialplanes trotz Kündigungsschutz für Betriebsratsmitglieder entlassen und holte auf dem Berlin-Kolleg sein Abitur in Musik, Politik, Mathematik und Chemie nach.
Während seines Studiums an der TU Berlin lernte er viele weitere politische Aktivisten kennen, besetzte das Willy-Brand-Haus zur Einführung der ̶r̶̶e̶̶i̶̶c̶̶h̶̶s̶̶a̶̶r̶̶b̶̶e̶̶i̶̶t̶̶s̶̶f̶̶r̶̶o̶̶n̶̶t̶- Hartz-4-Gesetze, wofür er mit 3 Monaten Sozialarbeit betraft wurde, da er eine von nur 2 Personen war, die nicht bereit waren, sich bei der SPD zwecks Rücknahme der Strafanzeige zu entschuldigen. Seither macht ehrenamtlich politisch/satirisches Fernsehen.
Rhavin ist seit seinem 17. Lebensjahr musikalisch aktiv, hat für einige Produktionen (DSDS, Voice of Germany) als Studiomusiker gearbeitet und arbeitet seit vielen Jahren als selbständiger Ton- und Veranstaltungstechniker.
Es ist ausgebildeter Server- und Enterprise-Administrator und spricht die Sprachen C++, Java, Perl und diverse Web-Markups.
Wenn er die Zeit findet, spielt er mit Deutschlands einziger Fun-Gothic-Band ›Silberschauer‹ überall dort, wo dunkles Bier und rauchiger Whiskey zu bekommen sind.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: Die PARTEI
Wahlkreis:
Berlin-Spandau-Charlottenburg Nord
Wahlkreisergebnis:
2,50 %

Politische Ziele (Kandidat Bundestag Wahl 2017)

Als Direktkandidat der PARTEI stehe ich für eine ehrliche und verantwortungsvolle Politik ohne Fraktionszwänge und ideologische Scheuklappen. Richtig ist nicht das, was die Profite der Unternehmen erhöht oder Deutschland in der Welt ›größer‹ macht, sondern das, was den Bürgern in einem Europa des Friedens und der gegenseitigen Solidarität in ihrem Leben nützt und Sicherheit bietet. Wir brauchen eine völlig neue politische Kultur, in der Qualität und Expertise vor Parteibüchern und Seilschaften geht. Wenn Politiker der Meinung sind, alles zu wissen und besser zu können, machen sie ihren Job falsch; wir brauchen wieder Politiker, die mutig zu Entscheidungen stehen können, ihre Fehler korrigieren ohne sie zu verschleiern, und welche die Sacharbeit denen überlassen, die es können. Langfristig möchte ich das Wahlrecht reformieren: Weg von dem einen Kreuz, hinter dem sich jeweils ein ganzes Paket aufdrängt und hin zu einem demokratischen System, in welchem der Bürger 10 Punkte nach eigenem Ermessen vergeben kann. Sei es als 10 Punkte für eine Partei oder 2 auf diese, 3 auf jene und 5 auf eine weitere. Dies hat zwei unschlagbare Vorteile: Nur dadurch befreien wir die Menschen von der Politikerverdrossenheit und geben Spartengruppierungen, die nur eine bestimmte Sache durchsetzen wollen und dafür genau darin Expertise haben, die Chance, vernünftig im demokratischen System mitzuwirken, ohne sich ein Vollprogramm ausdenken zu müssen in Bereichen, welche sie nicht interessieren oder in welchen bei ihren Mitgliedern gegenseitige Meinungen vorherrschen. Der zweite unschlagbare Vorteil besteht darin, dass in einem solchen System Menschen, welche nicht bis zehn zählen können, an der Wahl nicht teilnehmen können. Solange dies nicht möglich ist, solange Politiker ihre Intrigen um Posten und Vermögen zu Lasten der Bürger spielen, werde ich diese Politik, welche mit mir nicht zu machen ist, konsequent der Lächerlichkeit preisgeben, welche sie verdient.