Jahrgang
1958
Wohnort
Köln
Berufliche Qualifikation
Professor für Rechtswissenschaft
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Professor für Rechtswissenschaft
Wahlkreis

Wahlkreis 94: Köln II

Wahlkreisergebnis: 34,9 %

Liste
Landesliste Nordrhein-Westfalen, Platz 55
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Sollte ein gesundheitsgefährdender Schadstoffausstoß gemessen werden, sollte ein temporäres Fahrverbot verhängt werden, denn: In den letzten Jahren ist die Umweltbelastung durch Diesel-PKW massiv zurückgegangen - und für viele Menschen gibt es schlichtweg keine Alternative im ÖPNV.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Wir wollen weiterhin wirklich Hilfsbedürftigen Schutz gewähren. Aber gilt es genau hinzuschauen - wenn möglich schon vor der Einreise. Durch die auch auf meine Initiative verbesserten Möglichkeiten eines Auslesens von Handydaten bei Flüchtlingen sind wir hier schon einen Schritt weitergekommen.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Es muss ein stetig neuer Kompromiss zwischen dem Tierwohl und dem Interesse der Bevölkerung an günstigem Fleisch gefunden werden. Dabei müssen wir ehrlich zu uns selbst sein: Wer immer mehr und immer billigeres Fleisch essen will, kann keine Tierhaltung wie im 19. Jahrhundert erhalten.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Höhere Renten helfen Menschen, die von Altersarmut betroffen sind, nicht weiter – auch eine Erhöhung um 10 % würde sie in der Regel nicht verhindern. Zudem wäre eine solche generelle Erhöhung für alle Rentner nicht bezahlbar. Es bedarf anderer staatl. Angebote und mehr Anreize für private Vorsorge.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Stimme zu
Gegen hohe Mieten hilft nur: Bauen, bauen, bauen. Und das wird bislang durch viel zu lange Genehmigungsverfahren, nicht notwendige Bauvorschriften und hohe öffentliche Abgaben auf das Bauen – wie die Grunderwerbsteuer – blockiert. Unabhängig davon bleibt es dabei: Wucher muss verboten sein!
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Nein, ein solches Register wäre nur Augenwischerei und zudem ein bürokratisches Monstrum. Wirkliche Einflussnahmen lassen sich mit einem solchen Register gerade nicht nachweisen, da solche Treffen gerade nicht aufgezeichnet würden – vielmehr träfe man sich „am Rande“ anderer Veranstaltungen.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Stimme zu
Dem ist so voll zuzustimmen.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Nein, generelle Tempolimits helfen weder der Umwelt, noch reduzieren sie die Anzahl der Unfälle signifikant. Ich bin vielmehr für verkehrsabhängige Beschränkungen.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Das Beispiel Schweiz zeigt, dass einfache Ja /Nein – Entscheidungen bei den meisten Themen nicht angebracht sind. Vielmehr ist Politik immer ein Kompromiss zwischen vielen Fragen, die sich in solchen Volksentscheiden nicht abbilden lassen; wenn überhaupt sollte man auf kommunaler Ebene anfangen.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Die aktuelle Sicherheitsgesetzgebung ist grundsätzlich ausreichend für die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Aber es bedarf Verbesserungen bei der Ausführung, also insbesondere bei der Koordination und Ausstattung der verschiedenen Behörden und Polizeien von Bund und Länder.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Neutral
Kohle ist eine wichtige Übergangsenergiequelle, deren Nutzung bei den aktuellen Weltmarkpreisen auch ökonomisch sinnvoll ist. Unter dem Aspekt der Energieautarkie müssen wir aber die Kompetenzen vorhalten, um bei Bedarf die nationale Förderung wieder hochzufahren.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Es spricht viel dafür, Kitabetreuung kostenfrei für alle anzubieten. Nachdem wir aber wissen, dass Angebote, für die man einen Kostenbeitrag leistet, höher wertgeschätzt werden, bin ich für eine Kostenbeteiligung entsprechend den sozialen Verhältnissen der Eltern.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Neutral
Rüstungsexporte der Bundesrepublik Deutschland dürfen nicht für Konflikte verantwortlich sein. Gleichzeitig gilt es aber auch, nicht die Augen vor der Tatsache zu verschließen, dass Waffen die Sicherheit nicht nur unseres Landes sondern auch anderer – verbündeter -– Staaten sichern.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Stimme zu
Auch wenn in bestimmten Bereichen Afghanistans weiterhin mit Anschlägen gerechnet werden muss, besteht dort keine grundsätzliche Gefahr für Leib und Leben. Zu Zeiten der zweiten Intifada wäre auch niemand auf die Idee gekommen, Abschiebungen nach Israel auszusetzen.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Der Einzug der Kirchensteuer, faktisch ein Mitgliedsbeitrag, durch die Finanzämter hat sich bewährt. Er spart bei den Kirchen Verwaltungskosten und trägt durch die durch die Kirchen geleisteten „Gebühren“ zur Finanzierung der Finanzverwaltung bei, ohne dort besonders hohe Kosten zu verursachen.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn eine intelligente Verteilung der Kompetenzen zwischen Mitgliedstaaten und europäischer Ebene vorgenommen wird. Dies kann in beide Richtungen gehen.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Nicht der Spitzensteuersatz, sondern der tatsächlich gezahlte Durchschnitts-Steuersatz unter Berücksichtigung von Werbungskosten und Co. ist relevant. Trotzdem hat ein Spitzensteuersatz über 50 % eine schlechte Symbolwirkung. Ich bin für ein einfacheres Steuersystem mit niedrigeren Steuersätzen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Stimme zu
Uneingeschränktes Ja – wobei befristete Arbeitsverträge nicht zur Ausbeutung von Arbeitnehmern führen dürfen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Die Gefahren von Cannabis gerade für Jugendliche werden von den Befürwortern deutlich unterschätzt.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Stimme zu
Es ist nur konsequent, den Beginn der Altersrente länger herauszuschieben, wenn Menschen auch länger arbeiten können (und wollen). Hier trete ich dafür ein, den Weg, den die aktuelle Bundesregierung mit der Flexi-Rente begonnen haben, konsequent weiterzugehen.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Nein, ein Verbot führt letztlich nur zu Umgehungen wie den Spendensammelvereinen in den USA oder Spenden durch Mitarbeiter von Unternehmen.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Prof. Dr. Heribert Hirte: Lehne ab
Die Beteiligung der Öffentlichkeit bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA ist größer denn je – und wird doch nur von einer Minderheit wahrgenommen. Eine noch größere Beteiligung würde der Komplexität des Themas und den Besonderheiten einer Verhandlungssituation nicht gerecht.

Die politischen Ziele von Prof. Dr. Heribert Hirte

Mit Ihrer Stimme werde ich im Deutschen Bundestag weiterhin:

• Für die Interessen der Kölnerinnen und Kölner eintreten!

Bereits in dieser Wahlperiode konnten wir im neuen Bundesverkehrswegeplan den Weiterbau der Ortsumgehung Meschenich festschreiben. Außerdem wurde die in Godorf geplante neue Rheinbrücke in der Priorität hochgestuft, ein großer Erfolg und eine gute Grundlage für die notwendige
Verbesserung der Verkehrslage in Köln.

• Kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen und Startups fördern!

Der Mittelstand schafft mit Abstand die meisten Arbeits- und
Ausbildungsplätze und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Allgemeinwohl.
Seit 2013 konnte ich mehreren Gesetzen meine Handschrift verleihen,
die das Wirtschaften erleichtern und vor überbordender Bürokratie schützen.

• Familien in den Mittelpunkt stellen!

Als Ehemann und Vater weiß ich um das hohe, schützenswerte Gut einer Familie, in der füreinander Verantwortung
übernommen wird. Menschen sollen selbst entscheiden können, wie sie ihr Zusammenleben gestalten. Der Staat aber kann gute Rahmenbedingungen
schaffen. Dazu gehört unter anderem, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, ausreichend gute Betreuungs- und Bildungseinrichtungen
zur Verfügung zu stellen und jungen Familien die Möglichkeit zu geben, sich eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen.

• Für einen sicheren Staat eintreten und am Friedensprojekt Europa festhalten!

Deutschland verändert sich. Dafür brauchen wir klare Regeln. In dieser zu Ende gehenden Wahlperiode haben wir hart mit dem Koalitionspartner
gekämpft, um Rechtsänderungen durchzusetzen, die teilweise seit Jahren überfällig waren. Ich selbst konnte in der Asylpolitik beispielsweise
erreichen, dass zur Feststellung der Identität von Geflüchteten Handydaten ausgelesen werden dürfen. Unabhängig davon liegt mir die bestmögliche
Integration wirklich Schutzbedürftiger sehr am Herzen. 

Eine Herzensangelegenheit ist mir auch der Erhalt der Europäischen Union. Aber wir dürfen Steuerzahler nicht endlos zur Kasse bitten, wenn andere EU-Staaten wie Griechenland in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Statt vieler Hilfspakete braucht es ein organisiertes Insolvenzverfahren für Staaten, das ich in der zu Ende gehenden Legislaturperiode voranbringen konnte.

Über Prof. Dr. Heribert Hirte

Auch wenn ich im Laufe meines Lebens in vielen verschiedenen Regionen und Städten Deutschlands und der Welt gelebt habe - im Grunde drehte sich doch immer alles um Köln, meine Heimatstadt. Ja, ich bin ein echter "Kölscher Jung", nicht nur, aber auch qua Geburt.  

Das Licht der Welt erblickte ich in Köln-Hohenlind. Dort wohnte ich und besuchte die katholische Volksschule in Gartenstadt-Nord, bis meine Eltern mit mir und meiner Schwester nach Köln-Junkersdorf zogen. Die Schulzeit genoss ich am ältesten Gymnasium Kölns, dem Dreikönigsgymnasium. Danach ging es für mich zum Jurastudium, zunächst auch in Köln dann aber auch nach Lausanne in der Schweiz und Berkeley in den USA.

Beruflich begann es dann 1993 für mich an der Universität Jena, bis es mich 2000 zu meinem zweiten "Ruf" an die Universität Hamburg zog, an der ich auch heute noch (wenn auch nicht mehr in Vollzeit) im Bereicht Wirtschaftsrecht lehre und forsche.

Parallel zu meiner Aufgabe in Hamburg wirkte ich immer wieder im Ausland, zum Beispiel als Professor oder Gastprofessor an Universitäten in Luxemburg, Kyôto und Seoul. 2011 hielt ich mich zwei Monate zu Forschungszwecken in New York auf. Seit dem Wintersemester 2003/2004 bin ich außerdem Mitglied des "Collegio dei docenti des Dottorato di ricerca in Diritto dell'Impresa" (Graduiertenkolleg im Unternehmensrecht) an der Mailänder Wirtschaftsuniversität (deren Rektor übrigens Mario Monti ist).

In all dieser abwechslungsreichen Zeit blieb Köln stets mein Lebensmittelpunkt. Meine Familie lebt hier in meiner Heimat, zusammen mit meiner Frau und meinen beiden Kindern wohne ich nun schon seit mehr als 20 Jahren in Köln-Sürth. Dort bin ich Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes. Seit langem engagiere ich mich außerdem im Bundesarbeitskreis Christlich-Demokratischer Juristen.

Die ersten politischen Schritte machte ich bereits als 14-Jähriger in der Jungen Union in Junkersdorf (früher noch Gemeinde Lövenich). Damals packte mich die Leidenschaft für die Politik, die bis heute anhält. Umso mehr freue ich mich, dass ich meine Heimat als erfolgreicher Direktkandidat des Wahlkreises Köln II im Deutschen Bundestag vertreten darf.

Nur in einer Hinsicht kann mir Köln nicht das bieten, was ich mir wünsche: Meine Freizeit verbringe ich gerne in den Bergen. Zum Wandern oder Klettern sind die Alpen schlicht besser geeignet als die Rheinauen.

Haben Sie sonst noch Fragen an mich? Schreiben Sie mir!

Herzliche Grüße,

Ihr Heribert Hirte

Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 22Sep2017

(...) wo gibt es aus Ihrer Sicht angesichts des seit Jahrzehnten bekannten demografischen und gesellschaftlichen Strukturwandels Reformbedarf im Rentensystem und in welcher Zeitperspektive soll das Rentensystem wie reformiert werden? (...)

Von: S. U.

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Sehr geehrter Herr Prof. Hirte,
die Universität zu Köln ist - zusammen mit den Unikliniken - der größte Arbeitgeber im Kölner Süden.
...

Von: S. U.

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) 2. Wissenschaftlicher Nachwuchs ist essentiell für die Fortentwicklung unserer Hochschulen, der Wissenschaft und die Ausbildung der zukünftigen Führungskräfte unseres Landes. Daher bedarf es deutlicher als bisher auch einer Förderung im Bereich der Hochschuldidaktik und eines intensiveren Austauschen des wissenschaftlichen Nachwuchses untereinander aber auch mit Hochschullehrern. (...)

# Arbeit 12Sep2017

Sehr geehrter Prof. Dr. Hirte,

ich danke Ihnen für die Antwort, möchte aber gerne etwas klarstellen.

Die Digitalisierung möchte ich...

Von: Thvqb Sevrqrjnyq

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) Wenn aber jemand lange lernt, viel arbeitet, Verantwortung trägt und komplexe Aufgaben erfüllt, dann darf er für seine Leistung eine höhere Entlohnung erwarten. Wie schon bei meiner letzten Antwort ausgeführt, ist die Frage der Höhe von Gehältern von Fach- und Führungskräften letztlich keine Frage (mehr) von Gerechtigkeit, sondern von Angebot und Nachfrage. Die Höhe mancher Vorstandsgehälter in Großkonzernen ist aber durchaus diskutabel, denn auch ich halte wenig von überzogenen Millionenabfindungen. (...)

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hirte,

soeben habe ich die Wahlpruefsteine von Transparency Deutschland (TID) zu den Themen Lobbyismus,...

Von: Puevfgbcu Xbjnyrjfxv

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) Denn Sie wissen so gut wie ich, dass alleine schon der Verdacht einer "Verfehlung" zum Imageschaden führt - ob er sich letztlich bewahrheitet, spielt in den Medien selten eine prominente Rolle. Ich bin vielmehr für eine konsequente innerbetriebliche Aufklärung und weisungsunabhängige Complianceabteilungen in allen großen Unternehmen. (...)

# Arbeit 5Sep2017

(...) Halten Sie Vollbeschäftigung in Zeiten der Industrie 4.0 (2), in der eine zunehmende Digitalisierung und Automatisierung eine enorme Produktivitätssteigerung bewirken und menschliche Arbeitskraft zunehmend ersetzen wird, noch für möglich, und ist Vollbeschäftigung dann überhaupt noch nötig? (...)

Von: Thvqb Sevrqrjnyq

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) Eine Senkung der Lebensarbeitszeit angesichts des aktuellen Bedarfs an Arbeitskräften und dem Wunsch der Bevölkerung nach weiterer Steigerung des Konsums und des Lebensstandards sehe ich auch nicht als sinnvoll an. In diesem Zusammenhang sehe ich auch Ihre Frage nach der Altersarmut und Beteiligung an der Wertschöpfung: Letztlich sehe ich eine Lösung darin, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute (unter Konsumverzicht) Geld zurücklegen, selbst über Aktienfonds zu Anteilseignern werden und so an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung über ihr eigenes Gehalt hinaus beteiligt werden. (...)

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Heribert Hirte

wie stehen Sie dazu, Gesetzgebungsverfahren im Hinblick auf den Einfluss von Lobbyinteressen...

Von: Znahry Arhznaa

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) Grundsätzlich habe ich nichts gegen mehr Transparenz einzuwenden, jedoch habe ich vor allem praktische Bedenken bei dieser Forderung, die öfter in der politischen Debatte vorkommt. Der Teufel steckt nämlich wie immer im Detail: Wenn Sie fragen, ob man kontrollieren sollte, ob und wie Lobbygruppen konkret Einfluss auf Gesetze nehmen, muss im nächsten Schritt gefragt werden: Wer überprüft das und kann man das überprüfen? Aus meinen Erfahrungen im Gesetzgebungsprozess muss ich Ihnen mitteilen, dass viele verschiedene Interessengruppen regelmäßig auf mich zukommen. (...)

(...) Hier sollte meiner Meinung nach auch die Bundespolitik Anreize schaffen, Radwege auszubauen und bestehende sicherer zu machen. Warum z.B. keine Rad-/Fussgängerbrücke über den Rhein in Weiss, statt in xJahren eine Auto Verbindung von Godorf auf die andere Seite des Rheins?! (...)

Von: Puevfgbcu Tenqyre

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) Dies ist aber ein kommunales Thema und nichts, was Berlin vorgeben kann und sollte. Auch ist das Fahrrad nicht wirklich ganzjährig eine Alternative und auch für Familien mit Kindern schwer umsetzbar. Lastenräder, die hier z.B. bei Einkäufen helfen könnten, sind für viele Kölner nicht erschwinglich - ebenso wenig wie e-Bikes für ältere Bürgerinnen und Bürger. (...)

# Integration 29Aug2017

(...) Das macht es möglich, dass wir unseren humanitären Verpflichtungen durch Resettlement und Relocation nachkommen.“ Meine Frage dazu: Was bedeuten die Begriffe "Resettlement" und "Relocation" und was bedeutet das für die praktische Regierungspolitik Ihrer Partei? (...)

Von: Naqernf Fpuöaoretre

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) "Mit unserer Flüchtlingspolitik wollen wir Migration steuern und nachhaltig reduzieren, Fluchtursachen bekämpfen sowie abgelehnte Asylbewerber zurückführen. Wir sagen deutlich: Eine Situation wie im Jahr 2015 darf sich nicht noch einmal wiederholen. (...)

# Familie 28Aug2017

(...) Die Frage treibt nicht nur den Europarat um, sondern viele Eltern, Kinder, Verwandte et al, auch im Kölner Süden. Auch die Allensbach-Umfrage im Juli stellte fest, dass sich immer mehr Eltern in Deutschland ein Wechselmodell nach der Trennung wünschen. Es ist keine Minderheit, sondern eher die Mehrheit, die das Thema interessiert! (...)

Von: S. U.

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) wie ich bereits mehrfach dargestellt habe, bin ich kein Experte in diesem Gebiet und tausche mich daher regelmäßig mit meinen zuständigen Fachkollegen aus. Sie scheinen sich hingegen sehr tief in diesem Thema eingearbeitet zu haben. (...)

Wie stehen sie zum bundesweiten Volksentscheid und werden sie sich in der kommenden Legislaturperiode für seine Einführung einsetzen?

Von: Wbunaarf Ebfraqnuy

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) Jedoch muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass dieses Instrument in der Bundesrepublik nach dem zweiten Weltkrieg - nicht ohne Grund - nicht offensiver eingeführt wurde. Die Gefahr besteht, dass wir unsere Politik und Gesellschaft zu einem gewissen Grad angreifbar für Populismus machen. Zudem bieten Volksentscheide nur Ja oder Nein- Entscheidungen, während sich parlamentarische Demokratie gerade durch Kompromisse und den Blick auf das große Ganze auszeichnet. (...)

Wofür stehen Sie überhaupt? Aus Ihren Antworten auf die Thesen ergibt sich nur ein "weiter so". Das ist wie bei der Bzndesksnzlerin: kein...

Von: Ubytre Jnpxre

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) Ja, Sie haben Recht - ich stehe für ein weiter so. Ich bin für ein Land, in dem wir auch weiterhin gut und gerne leben können. Bei aller berechtigter Kritik an der Politik der letzten vier Jahre geht es unserem Land und unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern gut. (...)

# Familie 21Aug2017

Wie stehen sie zum thema ALTERSARMUT und RENTENERHÖHUNG. (...)

Von: Crgebaryyn Fgbssre-Fvgfra

Antwort von Prof. Dr. Heribert Hirte
CDU

(...) In Bezug auf Altersarmut muss man deutlich sagen, dass die betroffenen Rentenempfänger eine höhere Rente hätten erzielen können, hätten sie zu Erwerbszeiten ein höheres Einkommen erzielt oder wären länger erwerbstätig gewesen (die zwei Hauptgründe für Altersarmut - http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-06/studie-berteslmann... ). Hier steht es weder mir noch dem Staat zu, die entsprechenden Erwerbsbiographien zu bewerten. (...)

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Gutachterliche Tätigkeit - selbständig Baden Baden Gutachterliche Tätigkeit - Mandant 9 Themen: Wirtschaft 2018 Stufe 2 einmalig 3.500–7.000 € 3.500–7.000 €
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