Peter Knitsch

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
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Jahrgang
1960
Wohnort
Erkrath
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW
Wahlkreis

Wahlkreis 37: Mettmann II

Wahlkreisergebnis: 7,1 %

Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Peter Knitsch: Lehne ab
Kameras sorgen objektiv nachweislich kaum für weniger Kriminalität. Eine permanente Beobachtung der Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum lehne ich ab, Kameras sollten daher die sehr seltene Ausnahme bleiben! Ansonsten ließe George Orwell grüßen!
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Peter Knitsch: Neutral
Ich selbst befürworte ein Abitur nach 13 Schuljahren, so wie es heute an allen Gesamtschulen möglich ist. Die seinerzeit von CDU und insbesondere FDP betriebene Umstellung auf G 8 kann aber nicht einfach rückgängig gemacht werden, ein Schulsystem braucht eine gewisse Stabilität und kann nicht alle fünf Jahre je nach Regierung umgekrempelt werden! Daher: Wahlmöglichkeit G8/G9 für alle Schüler*innen, wie wir Grüne es fordern!
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Peter Knitsch: Stimme zu
Aufklärung über unterschiedliche sexuelle Orientierungen gehört in einer freiheitlichen Gesellschaft schon deshalb zur allgemeinen Bildung, weil dadurch der Diskriminierung von Minderheiten vorgebeugt werden kann. Dies gilt im Übrigen nicht nur in Fragen der Sexualität, sondern auch für andere Bereiche, in denen es Mehr- und Minderheiten gibt.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Peter Knitsch: Lehne ab
Bessere Radwege, insbesondere auch für den Weg zur und von der Arbeit, sind dringend nötig. Nur so entkommen wir dem Verkehrskollaps, senken die Schadstoffbelastung und erhöhen unsere Lebensqualität!
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Peter Knitsch: Stimme zu
Diese haben schließlich auch über Jahrzehnte daran verdient! Realistisch ist allerdings, dass wie bei der Atomenergie ein Teil der Kosten bei der Allgemeinheit und den zukünftigen Generationen hängen bleiben wird. Um diesen möglichst klein zu halten, sollten wir rasch aus der besonders klimaschädlichen Braunkohle aussteigen.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Peter Knitsch: Lehne ab
Afghanistan ist auch nach Einschätzung der UN insgesamt unsicher! Das Grundrecht auf Asyl ist eine Lehre aus unserer Geschichte und darf nicht aus purem Populismus immer weiter ausgehöhlt werden!
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Peter Knitsch: Stimme zu
Demokratie erschöpft sich nicht in der Möglichkeit, alle vier oder fünf Jahre ein Parlament zu wählen. Ich trete für wesentlich umfangreichere Teilhabechancen der Menschen auch an Sachentscheidungen ein, verbunden mit einer besseren politischen Bildung in der Schule und in außerschulischen Einrichtungen.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Peter Knitsch: Lehne ab
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Peter Knitsch: Stimme zu
Bildung sollte grundsätzlich kostenfrei sein! Zunächst muss allerdings die Anzahl und Qualität der Kita-Plätze verbessert werden. Übergangsweise kann ich mir deshalb die Beibehaltung von Gebühren vorstellen, wenn diese nach Einkommen/Vermögen gestaffelt und für wirtschaftlich Benachteiligte (etwa das untere Einkommens-/Vermögensdrittel) kostenfrei sind.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Peter Knitsch: Neutral
Das ist eine Frage des Einzelfalls, ein attraktives und erreichbares Kultur- und Sportangebot muss allerdings überall gewährleistet sein.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Peter Knitsch: Stimme zu
Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben!
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Peter Knitsch: Lehne ab
Diskriminierende Handlungen aufgrund von Abstammung oder Herkunft verbietet schon unser Grundgesetz vollkommen zu Recht. Verdachtsunabhängige Kontrollen wie bei der sog. Schleierfahndung lehne ich aus rechtsstaatlichen Gründen ab.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Peter Knitsch: Lehne ab
Öffentlich-rechtliche Medien müssen von Vertreter*innen aller gesellschaftlichen Bereiche kontrolliert werden, dazu gehören selbstverständlich auch vom Volk gewählte Parlamentarier*innen.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Peter Knitsch: Stimme zu
Ich bin für ein umfassendes Transparenzgesetz und die Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes auf Bundes- und Landesebene in NRW!
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Peter Knitsch: Stimme zu
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Peter Knitsch: Lehne ab
In der Regel gibt es diesen Gegensatz nicht, mehr Umweltschutz schafft im Gegenteil Arbeitsplätze. Die Umweltwirtschaft ist eine der größten Wachstumsbranchen, schon heute arbeiten fast 350.000 Menschen in unserem Land in diesem Bereich. Dies hat der im Auftrag von Umweltminister Johannes Remmel erarbeitete Umweltwirtschaftsbericht ergeben (siehe www.umweltwirtschaft.nrw.de). Weltweit ist moderne Umwelttechnik notwendig und gefragt, ihre Weiterentwicklung ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll.
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