Frage an Paul Raphael Wengert von Ervauneq Mjnamvtre bezüglich Verbraucherschutz

10. Juli 2010 - 10:24

Sehr geehrter Herr Dr. Wengert,

oberflächlich betrachtet und mit den Gesamtumständen nicht vertraut, würde mich Ihre Antwort (1) sicher befriedigen.

Da Sie aber lediglich den Verzehr von kontaminierten Fleisch als vCJK-Überträger in Erwägung ziehen und alle anderen, den politischen Entscheidungsträgern längst bekannten, Übertragungswege ausser Acht lassen, tut sie es natürlich nicht.

Haben Sie sich je gefragt ob es z.B. einen wissenschaftlichen Nachweis für die im Maßnahmenkatalog Tierseuchen (Teil XI BSE) festgelegten Maßnahmen zur Reinigung u. Desinfektion von Rinderschlachtbetrieben nach positiven BSE-Fällen gibt?

Haben Sie als BRK-Vizepräsident Verständnis dafür, wenn ein bayerischer Gesundheitsminister eine Frage (2) die von elementarer Bedeutung bezüglich der vCJK-Übertragung ist, einfach ignoriert?

Haben Sie Kenntnis von Rinderschlachtungen ohne BSE-Test, welche heute wie vor 10 Jahren noch immer problemlos möglich sind, weil z. B. eine Bayr. Staatsregierung, trotz BSE-Risikoanalyse, anscheinend lieber Kriminelle als den Verbraucher schützt (3)?

Was unternehmen Sie a als Politiker und b als BRK-Vizepräsident um diese untragbaren vCJK-Übertragungswege zu beseitigen?

MfG
R. Zwanziger

(1) http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_paul_wengert-512-19226--f256891.html…
(2) http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_markus_soeder-512-11312--f238093.htm…
(3) http://www.abgeordnetenwatch.de/melanie_huml-512-11233--f254183.html#q2…

Frage von Ervauneq Mjnamvtre