Studien belegen: Schlechtere Versorgung bei psychischen Erkrankungen erhöht das Suizidrisiko. Wie verantworten Sie als Abgeordneter eine mögliche Zustimmung zur Budgetierung angesichts dieser Folgen?
Ihre Antworten vom 06.07.2026 an Maria S. und Julia B. sind wortidentisch – ein Textbaustein, der auf die individuellen Anliegen nicht eingeht. Das wirkt geringschätzig gegenüber Menschen, die sich ernsthaft an Sie wenden.
Meine Frage ist ausdrücklich keine persönliche, sondern eine politische: Es geht um die Versorgungsverantwortung, die Sie als Abgeordneter tragen. Die KBV rechnet bei einer Budgetierung mit dem Wegfall von bis zu 194.000 Therapieplätzen und deutlich längeren Wartezeiten. Der Zusammenhang zwischen verzögertem Zugang zu psychotherapeutischer Behandlung und erhöhtem Risiko für Chronifizierung, Suizidalität und Klinikeinweisungen ist fachlich gut belegt. Genau eine solche Verschlechterung haben Sie selbst als rote Linie bezeichnet.
Wir Bürgerinnen und Bürger erwarten von unseren Abgeordneten klare Antworten, keinen rhetorischen Ausweichkurs. Werden Sie der Budgetierung und dem Wegfall der KZT-Zuschläge zustimmen – ja oder nein?

