Norbert Back
Pro NRW
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Frage von Rainer A. •

Frage an Norbert Back von Rainer A. bezüglich Recht

Sehr geehrter Herr Back,

Sie treten als Kandidat der Partei ProNRW im Rhein-Kreis Neuss I zur Landtagswahl an.

Wie Sie sicherlich wissen, sind Schützenwesen und Jagd seit Generationen fest
in Kultur und Gesellschaft verankert. Hier wird auf ehrenamtlicher Basis ein
Beitrag zum kulturellen und breitensportlichen Leben unserer Gesellschaft sowie
zielgerichtet Jugendarbeit geleistet. Den Heranwachsenden werden gesellschaftliche Werte vermittelt und es wird ihnen ein Bereich eröffnet in dem sie sich selbst erfahren und beweisen können. Die Jäger(schaften) leisten darüber hinaus einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt. Allen gemein ist die Waffe als Sportgerät oder Handwerkszeug.

Trotz aller Verschärfungen seit 1976 gibt es jedoch weiterhin Kriminelle die illegale Waffen oder einfache Gegenstände für ihre Taten nutzen und „Amokläufer“, die sich im Baumarkt, im Internet oder auf illegalen Pfaden ihre Tatmittel beschaffen. Keine der Verschärfungen ist bisher auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden; lediglich die Realität hat bewiesen, wie wirkungslos manche der im Eilverfahren eingeführten Verschärfungen sind.

Von daher interessiert mich und sicher auch gleich gesinnte Bürger/Wähler, wie Sie über dieses Thema denken und wie Ihre Haltung gegenüber ggf. weiteren Verschärfungen ist. Werden Sie sich für den Erhalt von Schießsport und Jagd als gesellschaftlichem Element einsetzen und dadurch dem gesetzestreuen und mündigen Bürger/Wähler das Vertrauen entgegenbringen das er verdient?

Für mich persönlich und sicherlich auch andere Bürger/Wähler ist Ihre Haltung zu diesem Thema Wahl entscheidend. Aus diesem Grunde würde ich mich über eine ausführliche, sach- und zielgerichtete Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüssen
R. Ackermann

Wahlkreisbetreuer
der Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. (FvLW e.V.)
092-ackermann@fvlw.de

Antwort von
Pro NRW

Sehr geehrter Herr Ackermann,

erst einmal möchte ich mich für die Frage von Ihnen bedanken.

Zu Ihrer Frage möchte ich Ihnen folgende Antwort geben. Sie haben völlig Recht damit das die Jäger(schaften) und das Schützenwesen ein Bestandteil für Kultur und Gemeindewesen ist, da sind wir vollkommen auf einer Linie. Sie sollten aber auch sehen das Menschen die sich Waffen aus diesen Gründen beschaffen, in der Gesinnung völlig andere sind wie die, die Sie auch in Ihrer Frage erwähnen. Ich persönlich halte diese Kulturellen und Gemeindewesen bereichernden Einrichtungen für absolut notwendig und diese sollten auch erhalten bleiben.

Die Verschärfungen die seit 1976 eingeführt worden sind, haben bis heute leider nicht zu dem erwünschten Erfolg geführt, den man sich davon versprochen hatte. Es ist leider auch so das der illegale Waffenmarkt, genau wie im Bereich aller anderen illegalen Sachen sehr groß ist, dadurch auch leider kaum zu Überwachen ist.

Die Gesetzgebung dazu ist zwar klar und eindeutig, aber leider Urteilen unsere Richter aus unergründlichen Interessen heraus. Ich denke das jemand der 18 Jahre alt ist, sich eine Waffe besorgt und diese dazu benutzt um jemandem Leid zuzufügen, der sollte erst einmal voll und ganz nach dem Erwachsenenrecht verurteilt werden und nichts anderes. Wer so etwas macht ist sich seiner Sache voll und ganz bewusst.

Als Abschluss dieser Antwort möchte ich Ihnen mitteilen das ich voll und ganz auf Ihrer Linie bin die das Gesellschaftliche und Kulturelle betrifft. Ich unterstütze auch die Verschärfung der Gesetze die diesen Part im illegalen Bereich weiter einschränken wird. Dies sollte aber den Gesellschaftlichen und auch kulturellen Bereich nicht treffen. Wenn wir etwas verhindern können werden wir uns auch dafür einsetzen und stark machen.

Ich hoffe ich konnten Ihnen mit dieser Antwort ein wenig weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Back
Landtagskandidat pro NRW
Kreis Neuss I Stadt