Wie vereinbaren Sie die Abschaffung der 100.000-Euro-Grenze mit dem Anspruch der CDU, Leistung und Eigenverantwortung zu belohnen statt zu bestrafen?
Die mögliche Abschaffung der 100.000-Euro-Grenze beim Elternunterhalt erscheint mir ungerecht. In vielen Familien würden dann vor allem diejenigen belastet, die sich durch Arbeit, Verzicht und private Vorsorge ein Einkommen und Rücklagen aufgebaut haben. Andere Angehörige, die möglicherweise auf Kosten der Eltern gelebt haben, nichts aufgebaut und nicht vorgesorgt haben, blieben dagegen verschont.
Dies würde das Vertrauen in den Zusammenhang zwischen Leistung, Eigenverantwortung und finanzieller Vorsorge schwächen – und schwere Spannungen in den schon belasteten Familien mit sich bringen.
Wie erklären Sie den Menschen, dass sich Leistung und private Vorsorge lohnen sollen, wenn gerade diese Menschen künftig wieder stärker zum Elternunterhalt herangezogen werden?
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
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