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Nina Warken
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Frage von Nancy R. •

Warum definiert die Bundesregierung die Familienversicherung als „Gratis-Geschenk“ und missachtet damit die Care-Arbeit von Müttern?

Sehr geehrte Frau Warken,

​ die Debatte um das Ende der "beitragsfreien" Mitversicherung erschüttert viele Mütter zutiefst. Es wird das Narrativ eines „Gratis-Geschenks“ bedient, was mathematisch falsch ist: Ein Paar mit 60.000 € Haushaltseinkommen (20k+40k) zahlt exakt denselben Kassenbeitrag wie eine Einverdiener-Familie (60k+0k). Die Kasse erhält für beide Haushalte identische Beiträge für zwei Erwachsene. Die Familie finanziert sich also bereits voll selbst.

​Eine Zusatzgebühr für den betreuenden Partner wäre eine reine Strafsteuer auf Care-Arbeit und eine massive Ungerechtigkeit. Mütter fühlen sich durch dieses Framing nicht mehr wertgeschätzt, sondern als „Bittsteller“ diffamiert, während ihre Erziehungsleistung für die Gesellschaft als wertlos eingestuft wird.

​Wie rechtfertigen Sie diesen Vertrauensverlust gegenüber Familien, die bereits den vollen Solidarbeitrag für ihren Haushalt leisten? Werden Sie diese Doppelbelastung der Mitte der Gesellschaft verhindern?

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