ADHS und Autismus-Diagnostik wird nicht bezahlt-sehr teure Folgen für GKV und Gesellschaft dadurch garantiert - wann werden politische Entscheidungen endlich mit Fachleuten vorher besprochen?
Für Menschen mit Verdacht auf AD(H)S und Autismusspektrumstörungen ist eine gezielte Diagnostik erforderlich. Pat. warten jahrelang. Den tatsächlichen Aufwand von ca. minimal 4-5 bzw. 8 Stunden bekomme ich als Kassenarzt nicht bezahlt von der GKV. In der Mehrzahl können Patient*innen aber nicht ca. 700 - 1200 € nach GOÄ vergütete Zeit selbst zahlen. Die Diagnose ist aber Voraussetzung für die Entscheidung, ob ein Medikament verordnet werden muss. Nächstes Problem: Für die sachkenntliche Verordnung und Anpassung bei Nebenwirkungen/ andere Medikamentenwahl- alles BTM-Rezepte- brauchen die Pat. einen Psychiater und finden derzeit gar keinen mehr, weil diese-weil ausgelastet-keine Kapazitäten haben. Die Folge: Entwicklung von Depressionen, Angststörungen, Suchtverhalten-in Folge dessen: Arbeitsunfähigkeit, Ausbildungsprobleme, Abbrüche, Arbeitslosigkeit, Bürgergeld, steigende Psychotherapienotwendigkeit-dafür noch weniger Angebot. Das sind intelligente leistungsbereite Menschen !!!
