Frage an Natalie Hochheim von Xnefgra Xhynpmrjfxv bezüglich Finanzen

08. Dezember 2010 - 15:07

Betr.: Streichung bzw. Kürzung der Sonderzahlung

Sehr geehrte Frau Dr. Hocheim,

als 4 köpfiger Familienvater (43 J.) mit zwei Töchtern (7 und 9 Jahre) bedeutet die Kürzung aber auch das diese einseite massive Gehaltskürzung dem Gleibehandlungsgrundsatz der Arbeitnehmerrinnen und Arbeitnehmern (kein Unterschied zu Beamten) wiederspricht.
Es ist nicht nachvollziehbar warum meine Generation und mein Famielen und mein Berufsstatusstatus derart beschnitten wird. Und das in Hamburg !. Nach der 40 Stunden Woche (weniger Zeit für die Familie) nun auch noch eine stehtige Abkopplung der Familie von der Gehaltsentwicklung in Deutschland.

Bitte setzen Sie sich dafür ein das die geplante Besoldungskürzung zurück genommen wird.

Nachdem jetzt die neueste hamburgische Steuerschätzung (Stand 14.11.2011) Mehreinnahmen bis Ende 2012 in Höhe von rd. 1,4 Mrd. € prognostiziert, besteht keine Notwendigkeit die Streichung bzw. Kürzung der Sonderzahlung per Gesetz zu beschließen.
Die Beamtinnen und Beamten haben ein Anrecht darauf, an der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung teilzunehmen. Die vom Senat geplante rd. 5-prozentige Besoldungskürzung ist die entgegengesetzte Richtung zur derzeitigen Lohnentwicklung und schädigt die Binnennachfrage. Wenn sich jetzt auch die Bundeskanzlerin und der Arbeitgeberpräsident für Lohn- und Gehaltserhöhungen aussprechen, ist die Kürzung/Streichung völlig verfehlt.
Konkret und paktisch heißt dies, dass ich seit über 15 jahren in der hamburger Verwaltung gern als Beamter tätig bin.

Vielen Dank.

Frage von Xnefgra Xhynpmrjfxv