Michael Schrodi

| Abgeordneter Bundestag
Michael Schrodi
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Jahrgang
1977
Wohnort
Olching
Berufliche Qualifikation
Gymnasiallehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 215: Fürstenfeldbruck

Wahlkreisergebnis: 18,7 %

Liste
Landesliste Bayern, Platz 17

Eingezogen über die Liste

Parlament
Bundestag

Über Michael Schrodi

Geboren wurde ich am 3. Juli 1977 in München-Pasing. Seit meiner Geburt wohnte ich - zunächst mit meinen Eltern Franz und Inge Schrodi - in Gröbenzell und besuchte dort ab 1984 die Grundschule an der Bernhard-Rößner-Straße und ab 1988 das Gymnasium Gröbenzell.

Mein Vater war bis 2010 Maschinenschlosser bei der Firma F.X. Meiller und ist seit 1973 Mitglied der IG Metall. Meine Mutter Ingrid arbeitete bis 1981 als Angestellte bei der Firma F.X. Meiller. Mein jüngerer Bruder Thomas ist Lehrer an einer Hauptschule in München.

Bereits zur Grundschulzeit begann ich mit einem meiner Hobbies, dem Fußballspielen. Über die Stationen SV Lochhausen, FC Bayern München – obwohl seit meiner Geburt Fan des TSV 1860 – und SC Olching landete ich mit 18 Jahren schließlich beim FC Pipinsried. Von dort wechselte ich nach zwei schönen und erfolgreichen Jahren zum SC Fürstenfeldbruck und spielte für diesen und den FC Ismaning insgesamt neun Jahre in der Landes- und Bayernliga.

Das Gymnasium Gröbenzell verließ ich nach der 10. Klasse mit dem mittleren Schulabschluss. 1996 begann ich eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, die ich im Februar 1999 erfolgreich abschloss.

Den 13-monatigen Zivildienst absolvierte ich bis zum Juni 2000 im Behindertenfahrdienst der Malteser Gröbenzell. Dabei beförderte ich sowohl geistig wie auch körperlich behinderte Menschen in die entsprechenden Einrichtungen sowie ältere und hilfsbedürftige Menschen.

Durch meine abgeschlossene Berufsausbildung war es mir möglich, ab September 2000 die Berufsoberschule München mit Ausbildungsrichtung Sozialwesen zu besuchen. In zwei Jahren erlangte ich hier zunächst 2001 die Fachhochschulreife und ein Jahr darauf die allgemeine Hochschulreife.

Im Anschluss an die allgemeine Hochschulreife begann ich mein Studium für das Lehramt an Gymnasien an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Fachkombination Deutsch und Geschichte. Seitdem bin ich Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW. Das erste Staatsexamen absolvierte ich 2007 und wurde daraufhin als Referendar in den Schuldienst übernommen. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützte mich während des Studiums mit einem Stipendium.

Das Referendariat führte mich nach München an das Gisela-Gymnasium und für ein Jahr an das Josef-Effner-Gymnasium in Dachau.

Nach dem erfolgreich absolvierten zweiten Staatsexamen wurde ich sogleich ab Februar 2009 an das Viscardi-Gymnasium in Fürstenfeldbruck berufen. Seitdem bin ich dort als Lehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte und Sozialkunde tätig und durfte im Doppelabiturjahrgang zwei Kurse zum Abitur führen.

Am 22. Juli 2006 heiratete ich meine Frau Simone. 2011 kam unser Sohn Oskar und 2014 unsere Tochter Emma zur Welt. Seitdem wohne ich mit meiner Familie in Olching.

Schon 2013 kandidierte ich für den Deutschen Bundestag und errang den ersten Nachrückerplatz. 2017 - das ist mein Ziel - werde ich den Sprung in den Bundestag schaffen und mich mit meiner ganzen Kraft den sozialdemokratischen Zielen widmen.

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrter Herr Schrodi,

den Radverkehr zu stärken ist ja erfreulicherweise neuerdings ein offizielles Ziel in Deutschland. Ein...

Von: Fgrsna Fpujntre

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Der Ausbau von Radwegen und die Schaffung von Radwegenetzen in den Kommunen und Landkreisen ist tatsächlich eine gute Möglichkeit, dem automobilen Individualverkehr auf den Straßen zu begegnen und damit einen Beitrag zum Umweltschutz sowie zur Entlastung des Verkehrsaufkommens zu leisten. § 2 Abs. (...)

(...) mich würden Ihre Lösungsansätze gegenüber den steigenden Miet-/Grundpreisen, speziell das Münchner Umland betreffend, interessieren. (...)

Von: Gbovnf Xyvccreg

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Auf Bundesebene haben wir im August dieses Jahres mit dem Wohn- und Mietenpaket der Regierungskoalition einen wichtigen Schritt gemacht. In dem Paket wurden eine Reihe von Maßnahmen zum besseren Schutz von Mieterinnen und Mietern beschlossen. (...)

(...) es würde mich interessieren, wie ihre persönliche Meinung zum Thema Krankenkassenbeitrag auf Direktversicherung ist. (...)

Von: Ureoreg Cvaary

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Innerhalb der SPD – unter anderem von Gesundheits- und Rentenpolitikern wie Karl Lauterbach und Ralf Kapschack - wird daher die Möglichkeit diskutiert, die finanziellen Mittel aus den Beiträgen zur GKV zu nehmen. Die gute finanzielle Situation der Krankenkassen gibt dafür unserer Meinung nach den dafür nötigen Spielraum. (...)

# Umwelt 10Aug2019

(...) bezugnehmend auf die aktuelle Berichterstattung zum Thema zunehmender Flüge von Bundestagsabgeordneten - meine Frage an Sie: Wie viele Flüge haben Sie in den letzten 12 Monaten absolviert? (...)

Von: Zvpunry Fpuäsre

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Ich reise in den Sitzungswochen des Bundestags sowie zu außerordentlichen Terminen des Bundestags oder der Bundestagsfraktion von München nach Berlin und zurück. Wenn möglich, nutze ich für die Strecke die Bahn. Aufgrund der großen Distanz zu meinem Wahlkreis und der Vielzahl an Terminen, die ich in der Woche in Berlin und an den Wochenenden auch im Wahlkreis wahrnehmen muss, lässt sich dies aber zeitlich oft nicht einrichten. (...)

# Familie 14Juli2019

(...) Persönlich betrifft mich gerade der Elternunterhalt, da meine Mutter (73 Jahre alt) in Berlin ein Pflegeheim bezogen hat und ich nun vom Sozialamt eine Rechtswahrungsanzeige und Auskunftsverlangen zugesandt bekommen habe. Ich selbst habe nur ein Gehalt von 1550 Euro netto (40 Stunden pro Woche) bin aber seit 2 Jahren verheiratet. (...)

Von: Orngr Tehajnyq

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Wir wollen, dass der Eigenanteil gedeckelt wird, also nicht weiter steigen kann. Mögliche Zusatzkosten soll stattdessen die Pflegeversicherung tragen. Pflege, die nur aus medizinischen Gründen erfolgt, soll künftig von der Krankenversicherung bezahlt werden. (...)

(...) mit Fassungslosigkeit habe ich gerade gelesen, dass Sie auch für die Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration gestimmt haben. Das ist ein Skandal. (...)

Von: Ovetvg Qrgre

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Ich bin, wie auch meine Partei, für den schnellstmöglichen Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration, weil dieser Eingriff dem Tierschutz widerspricht. (...) Die Diskussion um die Versäumnisse des BMEL haben wir außerdem genutzt, um einen Paradigmenwechsel in der Nutztierhaltung einzufordern. (...)

# Arbeit 25Aug2018

(...) glauben Sie, dass durch den gesetzlichen Mindestlohn bei Vollzeitarbeit Altersarmut verhindert wird? (...)

Von: Jreare Svfpure

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Klar ist aber auch, dass der momentane Mindestlohn noch keinen ausreichenden Schutz vor Altersarmut bietet. (...)

# Gesundheit 22Aug2018

(...) nach meinen Informationen soll demnächst ein neues Transplantationsgesetz verabschiedet werden. Trotz weitreichenden Forderungen aus der Medizin und der offen einsehbaren Notwendigkeit von Organspenden, soll wieder nicht die sogenannte Widerspruchslösung im Gesetz verankert werden. (...)

Von: Senax Nueraf

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Wichtig ist es, in dieser Diskussion zwei Aspekte auseinanderzuhalten: Der vorliegende Gesetzentwurf befasst sich mit einer Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende. Ziel dieser Maßnahmen ist, dass die Zahl der Organspenden in Deutschland steigen soll. Fokus des Gesetzentwurfs ist aber nicht die Entscheidung des Einzelnen für oder gegen eine Organspende, sondern eine Verbesserung der strukturellen und finanziellen Voraussetzungen in den Entnahmekrankenhäusern. (...)

(...) Die Umweltminister*innen der Länder sind einstimmig dafür, die GroKo im BT will den Antrag der Grünen und der Linken aber ablehnen. Ohne die Weidetierprämie, die es in den meidie es in den meisten europäischen Ländern gibte wenigen noch verbliebenen deutschen Wanderschäfer auf europäischer Ebene kaum mehr konkurrenzfähig. Sie werden - wie weitgehend bereits geschehen - ihre Existenz aufgeben und damit ihre Aufgaben der Landschaftspflege nicht mehr wahrnehmen können. (...)

Von: Xynhf Xvcs

Antwort von Michael Schrodi
SPD

(...) Wir haben bei unserem Koalitionspartner deshalb für eine Weidetierprämie, explizit für Schaf- und Ziegenhalterinnen und –halter, geworben. Eine solche ‚Schafprämie‘ würde auch für die besonders betroffenen Wanderschäferinnen und –schäfer Abhilfe schaffen, die nicht mit europäischen Agrarmitteln gefördert werden. Wir wollen also keine Prämie für Weidetiere generell (z.B. auch Milchkühe etc.), sondern eine zielgerichtete Unterstützung für die betroffenen Schaf- und Ziegenhalterinnen und –halter. (...)

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Bundeshaushalt 2020

29.11.2019
Dafür gestimmt

Erhöhung der Luftverkehrssteuer

15.11.2019
Dafür gestimmt

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