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Michael Dietmann
CDU
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Frage an Michael Dietmann von Friederike P. bezüglich Wissenschaft, Forschung und Technologie

Lieber herr Dietmann,

zunächst finde ich interessant, dass Ihre Abgeordnetenhauskandidaten keine eigenständigen Meinungen zur Schulpolitik zu haben scheinen, sondern lediglich alle einen Standarttext zu diesem Thema abspulen. Dann auch Ihnen meine Nachfragen:
1. Wie stehen Sie dazu, dass Deutschland bei PISA weit hinter Ländern wie Finnland stehen, die eine Gemeinschaftsschule haben?
2. Die Gremien der Schulen wollen eine Gemeinschaftsschule, die SIE Ihnen verweigern. Wie verträgt sich das mit folgendem Zitat aus Ihrem Wahlprogramm:
"Nur wenn die Schulen endlich mehr selbst entscheiden dürfen, kann es besser werden"
Ja was denn nun? Da will eine Schule selber entscheiden, und Sie verwehren es ihr. Gelten diese schönen Worte nur, solange die Entscheidung Ihnen ideologisch in den Kram passt?

Ich bin gespannt, ob Sie mir in einer eigenständigen Antwort begründen können, warum Sie unter "Vielfalt" alles ausser einer Gemeinschaftsschule und unter "Selbstständigkeit einer Schule" nur Entscheidungen, die Ihnen ideologisch passen verstehen, statt pragmatisch auf Bürgerwünsche einzugehen...

Frage von Friederike P. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 4 Tage 12 Stunden

Sehr geehrte Frau Preuß,

zunächst sollten Sie der identischen Antwort entnehmen, dass die Reinickendorfer CDU eine abgestimmte Meinung zu Ihrer Frage hat und hinter dem Vorgehen der Schulstadträtin steht.

Zu 1) Die Voraussetzungen, insbesondere der Betreuungsschlüssel, sind gänzlich verschieden. So schön das Beispiel ist, es ist ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen.

Zu 2) Im Rahmen Ihrer Schulausrichtung sollen die Schulen selbständiger entscheiden dürfen. Das steht nicht im Widerspruch zur jetzigen Entscheidung. Wir verstehen darunter nicht, dass jede Schule für sich entscheiden kann, ob Sie Gemeinschaftsschule oder Gymnasium sein dürfen. Diese Planung obliegt der Verwaltung, die alle Schulen in einem Bezirk oder Bereich im Blick haben müssen. Auch diesen organisatorischen Hinweis hat Frau Schultze-Berndt bereits gegeben.

Bei allem Verständnis für Ihr Anliegen möchte ich Sie bitten zu respektieren, dass es auch eine andere Sichtweise auf die von Ihnen aufgeworfene Fragestellung gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Dietmann

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