Marie Luise von Halem

| Kandidatin Brandenburg
Marie Luise von Halem
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Jahrgang
1962
Wohnort
Potsdam
Berufliche Qualifikation
Sprachwissenschaftlerin (M.A.), Öffentlich bestellte und vereidigte Übersetzerin für die isländische Sprache, Supervision und Organisationsberaterin (S.G)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Landtages
Wahlkreis

Wahlkreis 21: Potsdam I

Wahlkreisergebnis: 15,7 %

Liste
Landesliste, Platz 3

eingezogen über Liste

Parlament
Brandenburg

Brandenburg

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Brandenburg zu niedrig.
Position von Marie Luise von Halem: Neutral
Wir Grüne wollten den flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 €. Immerhin verdienen in Brandenburg mehr als 20% der Beschäftigten weniger. Wir begrüßen die Überprüfung der Höhe durch eine Kommission. Der Mindestlohn darf nicht von zu vielen Ausnahmen durchlöchert werden.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Marie Luise von Halem: Neutral
Grüne Wirtschaftspolitik heißt: Arbeitsplätze und Umweltschutz gehen Hand in Hand. Hier sehen wir Chancen für den Brandenburger Arbeitsmarkt. Neue Jobs durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, in der ökologischen Landwirtschaft oder im Naturtourismus bieten vielen Menschen eine Perspektive.
In Kitas soll es kleinere Gruppen als bislang geben.
Position von Marie Luise von Halem: Stimme zu
Wir wollen gute Entwicklungschancen für jedes Kind, das heißt mehr Zeit und kleinere Gruppen! Für mehr Qualität investieren wir 150 Mio. €. Den Betreuungsschlüssel wollen wir erstmal auf 1:5 für die Unterdreijährigen und 1:11 für die 3- bis 6-Jährigen anheben und die Leitungsfreistellung verbessern.
Wegen der geringer werdenden Schülerzahlen sollen Lehrerstellen abgebaut werden.
Position von Marie Luise von Halem: Lehne ab
Die Zahl der LehrerInnen wollen wir erhöhen: zu den 3600 altersbedingten Neueinstellungen wollen wir 500 neue LehrerInnen für inklusiven Unterricht. Langfristig soll die „demografische Rendite“ komplett im Bildungssystem verbleiben. Durch Filialschulen wollen wir kleine Standorte erhalten.
Privatschulen sollen wieder höhere Zuschüsse vom Land Brandenburg bekommen.
Position von Marie Luise von Halem: Stimme zu
Wir wollen alle Schulen im Land finanziell gut ausstatten. Daher setzen wir uns auch für ein faires, transparentes und verlässliches Finanzierungsmodell für die freien Schulen ein. Wir kämpfen für eine Rücknahme der Absenkung der Schülerkostensätze bei den freien Schulen.
In Brandenburg soll keine Gemeinschaftsschule für alle eingeführt werden.
Position von Marie Luise von Halem: Lehne ab
Wo es zu wenige Kinder und Jugendliche gibt, können die verschiedenen Schulformen nicht dauerhaft nebeneinander bestehen. Dies gilt v.a. in ländlichen Regionen, dort wollen wir Schulträger und Schulen ermutigen, Schulen zu Gesamtschulen mit Oberstufe zusammenzulegen.
Die Direktwahl von Landräten soll abgeschafft werden.
Position von Marie Luise von Halem: Lehne ab
Weiterhin sollen die LandrätInnen vom Volk direkt gewählt/abgewählt werden können. Die Amtszeit der LandrätInnen (und hauptamtlichen BürgermeisterInnen) soll auf 5 Jahre verkürzt und mit den Kommunalwahlen verbunden werden. So steigt auch die Wahlbeteiligung. Das Mindestquorum wollen wir abschaffen.
Die Hürden für landesweite Volksbegehren sollten deutlich abgesenkt werden.
Position von Marie Luise von Halem: Stimme zu
Wir wollen erlauben, Unterschriften auch auf der Straße oder in öffentlichen Einrichtungen zu sammeln, auch inhaltliche Beschränkungen für Volksinitiativen,- begehren und -entscheide wollen wir reduzieren. Die Mitbestimmung bei Finanzfragen und Großprojekten wollen wir möglich machen.
Das Land muss die Energiewende voranbringen, auch wenn das höhere Strompreise bedeutet.
Position von Marie Luise von Halem: Stimme zu
Wir setzen uns für faire Strompreise ein. Der Preisanstieg liegt zu einem großen Teil an den Ausnahmen für die Industrie. Diese Ausnahmen wollen wir abschaffen, die Energiewende voranbringen und bis 2030 ganz Brandenburg mit Ökostrom versorgen. Das ist günstiger als die Nutzung endlicher Ressourcen.
Der Energieträger Braunkohle ist für einen ausgewogenen Energiemix auch weiterhin unverzichtbar.
Position von Marie Luise von Halem: Lehne ab
Wir Grüne wollen aus der Kohle sozialverträglich bis 2030 aussteigen. Wir wollen weg von den Tagebauen, die unsere Dörfer bedrohen, unsere Landschaft zerstören und den Klimawandel beschleunigen.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Marie Luise von Halem: Neutral
Zuweisungen an Kommunen müssen im Kontext der Landesmittel gesehen werden. Wenn Aufgaben auf die Kommunen übertragen werden, muss das Geld diesen folgen. Wir stehen für fairen Finanzausgleich, weitere Entlastung bei Sozialausgaben und einen Entschuldungsfonds für hochverschuldete Kommunen.
Brandenburg braucht genügend Polizisten: Die geplanten Stellenkürzungen darf es nicht geben.
Position von Marie Luise von Halem: Neutral
Die unhaltbare Zielzahl 7000 wurde von der Landesregierung bereits auf 7800 korrigiert. Das und die höhere Zahl an PolizeianwärterInnen begrüßen wir, es muss aber näher fachlich untersetzt werden. Eine Rückabwicklung der Polizeireform lehnen wir ab.
Im öffentlichen Dienst muss weiter Personal abgebaut werden.
Position von Marie Luise von Halem: Neutral
Wir wollen eine moderne, serviceorientierte Verwaltung schaffen, deren Größe sich an ihren Aufgaben bemisst. An einigen Stellen sind dafür Kürzungen notwendig, an anderen brauchen wir mehr Personal. Durch eGovernment und mobile Verwaltungen wollen wir eine wohnortnahe Versorgung sicherstellen.
Der Landesverfassungsschutz soll abgeschafft werden.
Position von Marie Luise von Halem: Lehne ab
Wir Grüne treten für eine umfassende Reform des Verfassungsschutzes ein. Wir fordern verbindliche und kontrollierbare Regeln zur Kooperation der Sicherheitsbehörden (Polizei, Verfassungsschutz, Kriminalamt) untereinander und zwischen den Bundesländern. Sog. V-Leute wollen wir nicht mehr einsetzen.
Politiker sollten besser bezahlt werden.
Position von Marie Luise von Halem: Neutral
Der Großteil der Brandenburgischen PolitikerInnen ist ehrenamtlich in den Kommunen aktiv und erhält oft eine zu geringe Aufwandsentschädigung. Für die Landtagsabgeordneten wurde für die nächste Legislatur eine Rentenreform beschlossen, die mit den völlig überzogenen Ansprüchen Schluss macht.
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten von derzeit 88 sinken.
Position von Marie Luise von Halem: Neutral
Die Qualität der Arbeit im Parlament hängt aus unserer Sicht nicht zwingend mit der Anzahl der Abgeordneten zusammen. Wichtig ist uns, dass ein starkes Parlament die Regierung kontrollieren kann. Eine Mindestzahl kann aber wegen der Arbeitsfähigkeit kleiner Fraktionen nicht unterschritten werden.
Der Bau des Flughafens BER in Schönefeld soll abgebrochen und ein neuer Standort gesucht werden.
Position von Marie Luise von Halem: Lehne ab
Das Chaos am BER muss endlich ein Ende haben, der Flughafen muss eröffnet werden. Weiteres Geld kann es nur geben, wenn das Nachtflugverbot umgesetzt wird, alle Unterlagen auf den Tisch kommen und eine nachvollziehbare Planung und ein belastbarer Business-Plan vorgelegt werden.
Am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg soll ein strenges Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr gelten.
Position von Marie Luise von Halem: Stimme zu
Als Miteigentümer steht das Land Brandenburg in der Verantwortung für einen wirksamen Lärmschutz. Wir Grüne fordern entsprechend dem von uns unterstützten und erfolgreichen Volksbegehren ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. 8 Stunden Nachtruhe sind für uns das Mindeste!
Brandenburg und Berlin sollten eine Länderehe anstreben.
Position von Marie Luise von Halem: Stimme zu
Unser Wirtschaftsraum gehört historisch und kulturell zusammen. Wir können die Herausforderungen wie demografischen Wandel, Energiewende und Verschuldung nur gemeinsam bewältigen. Wir wollen einen neuen Anlauf auf Augenhöhe nehmen und um die Zustimmung zur Fusion per Volksentscheid werben.

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