Jahrgang
1953
Berufliche Qualifikation
Gemmologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 117: Oberhausen - Wesel III

Wahlkreisergebnis: 29,1 %

Liste
Landesliste Nordrhein-Westfalen, Platz 9
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Wenn Dieselfahrzeuge die Grenzwerte einhalten, dürfen sie auch überall fahren.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Marie-Luise Dött: Lehne ab
Zahlenmäßige Begrenzungen sind für die Praxis untauglich. Wichtiger sind Maßnahmen, die den Zustrom von Flüchtlingen reduzieren.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Ich will, dass der Tierschutz weiter verbessert wird. Der Begriff "Massentierhaltung" führt in die Irre. Es muss darum gehen, dass bei jeglicher Haltung von Tieren das Tierwohl gesichert ist. Das ist nicht abhängig von der Zahl der Tiere.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Unser Ziel bleibt die Vermeidung von Altersarmut. Deshalb müssen neben der gesetzlichen Rente Betriebsrenten und private Altersvorsorge gestärkt werden. Rente muss auch künftig berechenbar und angemessen sein.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Die Mietpreisbremse ist ein Eingriff in die Vertragsfreiheit. Sie kann daher nicht unbegrenzt zum Einsatz kommen. Viel wichtiger ist, dass ausreichend neuer Wohnraum geschaffen wird.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Marie-Luise Dött: Stimme zu
Der Austausch zwischen Politik und unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren ist wichtig. Dabei ist ein hohes Maß an Transparenz sinnvoll.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Mit dem in dieser Legislaturperiode verabschiedeten Gentechnikgesetz kann ein langfristiges rechtssicheres Gentechnikverbot sichergestellt werden.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Marie-Luise Dött: Lehne ab
Ein flächendeckendes Tempolimit ist nicht erforderlich. Streckenabschnitte ohne Tempobegrenzung sind auf unseren Autobahnen ohnehin sehr begrenzt.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Marie-Luise Dött: Lehne ab
Das Grundgesetz sieht Volksabstimmungen bei einer neuen Verfassung oder bei einer Neugliederung des Bundesgebiets vor. Eine Ausweitung halte ich nicht für erforderlich.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Die Sicherheit der Bürger hat höchste Priorität. Zwischen Sicherheit und Freiheitsrechten kann und muss die Balance gewahrt werden.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Kohleabbau in Deutschland erfolgt nur noch bei Braunkohle. Der Braunkohleabbau wird nicht staatlich gefördert.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Allerdings geht es zunächst einmal um die Sicherung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-, bzw. Kindergartenplatz und eine hohe Qualität der Betreuung. Wir werden die finanzielle Situation junger Familien spürbar verbessern.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Die Bundesregierung verfolgt eine restriktive und verantwortungsvolle Rüstungspolitik. Genehmigungen erfolgen im Einzelfall und nach sorgfältiger Prüfung der außen- und sicherheitspolitischen Belange. Dabei muss es bleiben.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Abschiebungen dürfen nur in sichere Herkunftsregionen erfolgen.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Marie-Luise Dött: Lehne ab
Die Kirchensteuer ist keine staatliche Angelegenheit. Sie wird nur von Mitgliedern der jeweiligen Religionsgemeinschaft erhoben. Beim derzeitigen Erhebungsverfahren sehe ich keinen Änderungsbedarf.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Auf europäischer Ebene wurde zur Zukunft der EU ein breiter Diskussionsprozess angestoßen. Die CDU ist die Partei des Subsidiaritätsprinzips. Die Dinge sollen dort geregelt werden, wo sie hingehören.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Marie-Luise Dött: Lehne ab
Steuererhöhung unterstütze ich nicht. Im Gegenteil: Den Spitzensteuersatz zahlen heute auch schon Facharbeiter und Handwerker. Deshalb soll er künftig erst bei einem steuerpflichtigen Einkommen von 60.000 Euro einsetzen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Marie-Luise Dött: Stimme zu
Zeitarbeitsverträge schaffen konjunkturelle Flexibilität für die Unternehmen. Ein Missbrauch darf nicht akzeptabel werden.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Marie-Luise Dött: Lehne ab
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Die Weiterentwicklung der Rente nach 2030 sollte in einem gesellschaftlichen Konsens geregelt werden. Grundsätzlich muss dabei auch einbezogen werden, dass die Menschen älter werden und häufig auch länger arbeiten möchten.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Marie-Luise Dött: Lehne ab
Alle natürlichen und juristischen Personen sollen weiterhin das Recht haben, diejenigen Parteien zu unterstützen, die ihren sachlichen oder rechtlichen Zielen nah stehen. Wesentliche Unterstützung muss jedoch transparent sein.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Marie-Luise Dött: Neutral
Öffentlichkeitsbeteiligung ist wichtig und bei beiden Prozessen sowohl von der EU-Kommission als auch von der Bundesregierung gesichert.
Alle Fragen in der Übersicht
# Umwelt 17Sep2017

(...) Im Juni wurde ich von Aussagen Ihrer Parteifreunde des "Berliner Kreises" zum Klimaschutz überrascht. Ich dachte auch in der CDU hätte sich die Vernunft und Einsicht was dieses Thema angeht endlich durchgesetzt. Wie stehen Sie zu diesen Aussagen ? (...)

Von: Wraf Zrvre

Antwort von Marie-Luise Dött
CDU

(...) Unsere klimapolitischen Verpflichtungen stehen nicht zur Disposition. Wichtig ist es, Klimapolitik kosteneffizient, technologieoffen, sozial verantwortlich und wirtschaftlich kompetent umzusetzen. Nur so werden wir unsere anspruchsvollen Klimaziele erreichen und ein Politikmodell entwickeln, dass international beispielgebend wirken kann. (...)

# Sicherheit 4Sep2017

(...) Ich hielt Atomwaffen lange Zeit fälschlicherweise für eine "strategische Waffe" und swar mir der realen Bedrohung durch ihren Einsatz nicht bewusst, doch angesichts dieser Entwicklungen beschäftigen mich diese Fragen im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl: - Sollten die Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden? (...)

Von: Inyragvar Yhvfr Ohexneg

Antwort von Marie-Luise Dött
CDU

(...) der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland und des Atomwaffenverbotsvertrages der Vereinten Nationen. Ich kann einem generellen Atomwaffenverbot durch die UN-Vollversammlung nicht absolut zustimmen. Auch bin ich nicht für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. (...)

Bei den Freihandelsabkommen TTIP und CETA haben sich Millionen Menschen in Europa unter anderem gegen private Schiedsgerichte für ausländische...

Von: Sybevna Zneonpu

Antwort von Marie-Luise Dött
CDU

(...) recht herzlichen Dank für Ihre Anfrage über das Portal Abgeordnetenwatch zum Thema Schiedsgerichte und Freihandelsabkommen. Zunächst einmal kann ich Ihnen sagen, daß ich nicht gegen sogenannte Investor-Staats-Schiedsverfahren also gegen Schiedsgerichte bin. So gut wie alle internationalen Handelsabkommen sehen solcherlei Schiedsgerichte vor. (...)

(...) Hallo Frau Dött, mich interessiert, was Sie in den letzten 4 Jahren konkret für Oberhausen erreichen konnten. (...)

Von: Fnovar Fpuvxbeen-Xäaqre

Antwort von Marie-Luise Dött
CDU

(...) Ein besonderer Schwerpunkt war in dieser Wahlperiode die Beschleunigung des Wohnungsbaus. Wir haben die jährlichen Mittel, die der Bund den Ländern zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus zur Verfügung stellt, auf 1,5 Milliarden Euro verdreifacht. Die geplante steuerliche Förderung des Wohnungsneubaus und der energetischen Gebäudesanierung ist leider am Widerstand der SPD gescheitert. (...)

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Handelsverband Deutschland - HDE e.V. Berlin Mitglied des Präsidiums Themen: Wirtschaft seit 24.10.2017

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