Lukas Köhler
FDP

Frage an Lukas Köhler von Reafg Fgenhß bezüglich Umwelt

14. Oktober 2019 - 11:36

Bestraft eine CO2-Bepreisung nicht ausgerechnet kleine Leute? (z.B. ich: GDB 80%). Warum müssen ausgerechnet Solche - bei den hohen Mieten - das Klima retten? Ist der CO2-Ausstoß von Minirentnern, Alten, McBillig-Löhnern wirklich so entscheidend? TiPP: Energieverbrauch dort, wo er verzichtbar ist, höher besteuern: Kreuzfahrten-Fans, Ferienflieger, Motorsportler, Bräunungsstudios, Zeitgrenze bei Leuchtreklame Bitcoin-Wirtschaft, Sog. "E-Sport": Verbrennt massenweise fossile Energie. Stimmen bei der LINKEN noch die Relationen? Müssen reichere Menschen nicht erst mal selber CO2-Verzicht üben?

Frage von Reafg Fgenhß
Antwort von Lukas Köhler
28. Februar 2020 - 17:18
Zeit bis zur Antwort: 4 Monate 2 Wochen

Sehr geehrter Herr Strauß,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Eine CO2-Bepreisung in Form einer Steuer stellt tatsächliche eine Mehrbelastung des Steuerzahlers dar und gleicht in ihrer Wirkung einem klimapolitischem Glücksspiel. Wir als FDP-Fraktion lehnen diese daher entschieden ab.

Stattdessen setzen wir auf eine Ausweitung des EU-Emissionshandels, wobei die Gesamtmenge an noch ausstoßbaren Treibhausgasen, gemäß des Pariser Abkommens, vorgegeben und auf Zertifikate aufgeteilt wird. Jeder, der eine Tonne CO2 emittiert, muss ein solches Zertifikat nachweisen. So stellen wir sicher, dass die Emissionen reduziert werden und zwar dort, wo es am günstigsten ist. Der Erlös aus der Versteigerung zusätzlicher Zertifikate sollte aus unserer Sicht vollständig zur Entlastung der Bürger verwendet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Lukas Köhler