Wie bewerten Sie die aktuellen Honorarkürzungen in der Psychotherapie und was planen Sie / Ihre Fraktion, dass Weiterbildende und Psychotherapeutische Leistungen zukünftige angemessen vergütet werden?
Sehr geehrte Frau Hopmann,
die aktuellen Honorarkürzungen in der ambulanten Psychotherapie beunruhigen mich sehr. Diese treffen nicht nur niedergelassene Kolleg:innen, sondern auch uns Studierende und angehende Psychotherapeut:innen.
Ich studiere im KLiPPs-Master an der Universität Hildesheim und erlebe die Kürzungen sowie die unsichere Vergütung in der postgradualen Weiterbildung als erhebliche Zukunftsangst. Nach Jahren intensiver Ausbildung ist derzeit nicht gewährleistet, dass wir während der Weiterbildung angemessen vergütet werden.
Im Vergleich zu haus- und fachärztlichen Kolleg:innen erwirtschaften Psychotherapeut*innen schon jetzt nur den halben Ertrag pro Stunde bzw. pro Praxis – und das bei gleichem Arbeitseinsatz und nach Abzug der jeweiligen Praxiskosten.
Die anliegende Petition hat bereits 400.000 Unterschriften:
https://www.change.org/p/monatelange-wartezeiten-und-jetzt-werden-psychotherapeutische-leistungen-gekürzt
Mit freundlichen Grüßen
Martin Noltenius


