Was unternehmen Sie gegen die Hornorarkürzungen und die geplante Budgetierung der ambulanten Psychotherapeutischen Versorgung, die sich doppelt negativ auf die Patientenversorgung auswirken wird?
Sehr geehrte Frau Hopmann,
ich arbeite als niedergelassene Psychotherapeutin im Landkreis Hildesheim und bin sehr besorgt über die aktuellen Entwicklungen. Bereits die Honorarkürzung um 4,5 % traf unsere ohnehin schlecht vergütete Fachgruppe hart. Nun drohen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz weitere Einschnitte, insbesondere durch die geplante Budgetierung.
Im Koalitionsvertrag ist ausdrücklich festgehalten, die Versorgung im Bereich psychischer Gesundheit zu stärken und den Zugang zu Therapien zu verbessern – davon ist bisher nichts spürbar. Stattdessen wächst die Unsicherheit, auch mit Blick auf meine Familie.
Die von der GKV genannten Einkommenszahlen sind unrealistisch und basieren auf veralteten Annahmen. Tatsächlich behandeln wir weniger Patient:innen bei gleichzeitig höheren Kosten und hoher Ausbildungsverschuldung. Diese Entwicklung gefährdet viele Praxen, obwohl der Bedarf stetig steigt.
Was werden Sie dagegen unternehmen?
Viele Grüße
Nina L.

