Baden-Württemberg hat mehrere Modellprojekte zur integrativen Medizin. Wie wollen Sie diese nutzen, um deren Wirkung zu vervielfachen?
Baden-Württemberg hat hier Führendes zu bieten.
Wie Sie angemerkt haben, hat Baden-Württemberg im Bereich Integrative Medizin Führendes zu bieten und die Chance, das Thema aus der Nische in die Fläche zu bringen. Für die CDU/CSU gilt dabei: Integrative Medizin kann die evidenzbasierte Medizin ergänzen, aber nicht ersetzen. Deshalb sollte nur das in die Breite kommen, was für Patientinnen und Patienten wissenschaftlich nachweisbar einen Nutzen hat. Die Modelle etwa in KIM und bei CCC-Integrativ sollten wir dafür konsequent evaluieren und erfolgreiche Ansätze in die Versorgung überführen. Unser Maßstab ist klar: prüfen, belegen, dann skalieren – und nicht umgekehrt. So kann aus erfolgreichen Projekten ein bundesweites Versorgungsmodell entstehen – wissenschaftlich fundiert, patientenorientiert und klar am nachweisbaren Nutzen ausgerichtet.

