Katina Schubert

| Abgeordnete Berlin
Katina Schubert
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DIE LINKE. Berlin
Jahrgang
1961
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Politik und Journalismusstudium
Ausgeübte Tätigkeit
Landesgeschäftsführerin der LINKEN in Berlin
Liste
Landesliste, Platz 13
Parlament
Berlin
Wahlkreisergebnis
5,5 %
Wahlkreis
Reinickendorf WK 5
Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Die Ergebnisse sind bereits jetzt verbindlich und können nur vom Gesetzgeber verändert werden.
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Lehne ab
Videoüberwachung führt nicht zu mehr Sicherheit, denn sie kann Straftaten im öffentlichen Raum nicht verhindern. Sie ist allenfalls für die Strafverfolgung NACH der Tat verwendbar. Wir wollen die Videoüberwachung auf das Nötigste beschränken und treten für mehr Sicherheitspersonal ein.
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Das Abgeordnetenhaus hat dazu im Frühjahr schon einen Stufenplan beschlossen.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Wer durch sein persönliches Handeln Schaden angerichtet hat, muss dafür auch gerade stehen und wo möglich auch persönlich in Haftung genommen werden.
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Lehne ab
Der Weiterbau zieht mehr statt weniger Verkehr in die Innenstadtbereiche, zu Lasten der dort lebenden Menschen. Das ist alte Verkehrspolitik. Wir wollen den motorisierten Individualverkehr reduzieren und dafür den öffentlichen Nahverkehr und das Radwegenetz ausbauen.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
DAs ist dringend notwendig. Die Gesellschaften sollen jährlich mehr mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen bereit stellen, die zu maximal 5,50 Euro/qm für Transfergeldbeziehende (Hartz IV, Grundrente u.a.) und Inhabende von Wohnberechtigungssscheinen zur Verfügung stehen.
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Wir brachten Drogenkonsum v.a. als gesundheitspol. Frage. Wir treten für einen regulierten Zugang zu Cannabis ein, um die Kontrolle über die Substanz zu erhalten, Konsumierenden Rechtssicherheit zu geben und Schadensminimierung beim Konsum im Interesse der öffentlichen Gesundheit zu befördern
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Lehne ab
Unternehmen der Daseinsvorsorge gehören in öffentliche Hand. Die Volksentscheide zum Wasser und Energie haben deutlich gemacht, dass auch die meisten Berliner*Innen das so sehen. Schulden baut man nicht über den Verkauf der Substanz ab, sondern über die Beseitigung struktureller Defizite.
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Unsere Fraktion im Abgeordnetenhaus hat dazu immer wieder Initiativen ergriffen. Leider hat die SPD sich bisher geweigert, mit uns und anderen für die notwendige Verfassungsänderung zu sorgen, um das Wahlalter abzusenken. In Brandenburg ging das.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Lehne ab
Die von Lärm und Abgasen hochbelastete Innenstadt muss vor besonders schadstoffintensiven Fahrzeugen geschützt werden.
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Es herrscht derzeit gravierender Mangel an Wohnungen für Leute mit geringen bis mittleren Einkommen. Deshalb muss verhindert werden, dass dem Wohnungsmarkt weiterer Wohnraum entzogen und teuer als Ferienwohnung vermietet wird.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Der vorhandene Platz für Straßen, Radwege, Parkplätze ist durch Häuser und Grünanlagen begrenzt. Da wir dringend mehr und sichere Radwege benötigen, auch zur Unfallvermeidung, zur Sicherheit von Fußgänger*nnen und Autofahrer*innen, muss der Platz für Autos weniger werden.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Lehne ab
Der Flughafen Tegel führt zu großer Lärmbelastung der Bürger*innen in Pankow und Reinickendorf. Es ist ein Wunder, dass in dem dicht besiedelten Gebiet des Flughafens noch keine ernsthaften Flugunfälle passiert sind. Das Flughafengelände soll zu einem Wirtschafts- und Wohnquartier entwickelt werden
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist ein zentraler Schlüssel zu gesellschaftlicher Integration. Deshalb muss das Arbeitsverbot aufgehoben und Geflüchtete schnell Zugang zu Erwerbsarbeit, Ausbildung und Arbeitsförderungsmaßnahmen bekommen.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Lehne ab
Nicht Kraftmeierei und illegale Polizeiaktionen, sondern ein Runder Tisch mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Hausprojekt, Bezirk, Polizei, Senat und Eigentümern gibt die Möglichkeit, den Konflikt friedlich zu lösen.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Lehne ab
Kultur gehört zum Leben. Kultur spiegelt das Leben. Kultur macht das Leben reicher. Kultur ist Bildung. Kultur sollte wie Bildung allen zugänglich sein und keine Frage des individuellen Geldbeutel sein.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Neutral
Wir haben in Berlin einen Ethikunterricht für alle. Das ist gut so und soll so bleiben. Konfessioneller Religionsunterricht findet zusätzlich und auf freiwilliger Basis statt. Auch das ist gut so.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Neutral
Wissenschaftliche Untersuchungen haben deutlich gemacht, dass Gemeinschaftsschulen von der 1. Klasse bis zum Abitur sehr gute Ergebnisse erzielen und das Zukunftsmodell sind, f ür das wir streiten. Eltern, die Gymnasien möchten, sollen weiter die Möglichkeit haben, ihre Kinder dorthin zu schicken
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Ja. Es sollten alle Benachteiligungen für gleichgeschlechtliche Paare gegenüber heterosexuellen Partnerschaften aufgehoben werden.
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Katina Schubert
Position von Katina Schubert: Stimme zu
Wir setzen uns gegenüber den Gesellschaftern der Flughafengesellschaft für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am neuen Flughafen BER ein. Unabhängig davon wollen wir jede Möglichkeit zur Minderung der Lärmbelastung durch den Flughafen nutzen und streiten auch für ein bundesweites Nachtflugverbot

Die politischen Ziele von Katina Schubert

Berlins Bevölkerung wächst, die soziale Spaltung nimmt zu und die Landespolitik schaut zu. Der alte Senat hat gezeigt, dass er es nicht kann. DIE LINKE steht für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, die es nicht zulässt, dass Menschen mit geringen Einkommen, Wohnungslose, Erwerbslose, Flüchtlinge gegeneinander ausgespeilt werden.  Deshalb brauchen wir eine Investitionsoffensive in bezahlbaren Wohnraum, in das Bildungswesen, in die soziale Infrastruktur und das nicht über die Köpfe der Bevölkerung hinweg, sondern im Dialog mit ihr zusammen.

Ich streite für eine friedliche Welt, die auf zivile Konfliktlösung statt auf Krieg setzt. Ich setze mich für eine gerechte Gesellschaftsordnung hier und weltweit ein, die die Ressourcen gerecht verteilt, in der Armut der Vergangenheit angehört, in der alle Kinder und Jugendliche gleiche Chancen haben, in der Menschen nicht mehr vor Verfolgung, Krieg, Hunger und  Not fliehen müssen, aber selbst entscheiden können, wo sie leben möchten, in der Demokratie herrscht, in der nicht über die Köpfe der Menschen hinweg regiert wird, in der alle gut leben können und Arbeit Spaß macht.

Das klingt nach Paradies. Ist es ja auch irgendwie. Aber eine solche Gesellschaftsordnung ist realisierbar, wenn sich genug Menschen zusammen finden, um dafür zu arbeiten, um Mehrheiten zu ringen, Schritte in diese Richtung zu gehen. Deshalb bin ich demokratische Sozialistin.

Über Katina Schubert

Geboren Ende 1961 arbeite ich seit 1999 in Berlin. Ich bin Politikwissenschaftlerin und gelernte Journalistin. Seit 2012 bin ich Landesgeschäftsführerin der LINKEN in Berlin. Zuvor habe ich in den Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Arbeit und Frauen sowie Arbeit und Soziales zu Zeiten des rot-roten Senats gearbeitet. Dort war ich als persönliche Referentin der SenatorInnen Carola Bluhm, Heidi Knake-Werner und Harald Wolf tätig. Politisch engagiert habe ich mich zunächst in der Hochschulpolitik an der Universität Bonn sowie in außerparlamentarischen Initiativen für ein autonomes Jugendzentrum, gegen Rassismus, gegen Rechtsextremismus und Militarismus. 1994 begann ich bei der damaligen PDS-Bundestagsfraktion als Referentin für Asyl- und Migrationsfragen zu arbeiten. Damit begann mein parteipolitisches Engagement. Von 2003 bis 2016 war ich mit kurzer Unterbrechung auch Mitglied des Parteivorstands der LINKEN. Als Landesgeschäftsführerin bin ich politische Generalistin für Berliner Landespolitik. Doch nach wie vor liegen mir eine humane Flüchtlings- und Integrationspolitik, die Demokratisierung der Gesellschaft und der Kampf gegen Rechtsextremismus besonders am Herzen.

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