Warum will die CDU das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) einschränken?
Sehr geehrter Herr Whittaker,
gestern hat die CDU das Informationsfreiheitsgesetz "verständlicher und transparenter" machen wollen, aber herausgekommen ist ein zahnloser Tiger: Lese ich das Gesetz richtig, so dürfen NGOs und Menschen ohne deutschen Pass zukünftig gar keine Transparenzanfragen mehr stellen und Privatpersonen müssen mit Kosten bis zu 10.000€ für eine einfache Nachfrage rechnen.
Dabei ist Transparenz in der Regierung unheimlich wichtig für weiteres Vertrauen: Wer mehr im Sinne von Industrielobby oder ausländischen Akteuren handelt als für die Gesellschaft, der hat sein/ihr Amt in der Regierung nicht verdient!
Ist das wahr?
Falls ja: Was genau ist an diesen neuen Einschränkungen "verständlicher und transparenter"?
Für mich sieht das stark nach einem einseitigen Einschüchterungsversuch aus: man soll halt die Handlungen seiner Regierung nicht hinterfragen. Das wäre aber ein beispielloser Demokratieabbau, den wir nicht zulassen dürfen!
Vielen Dank für Ihre Antwort!

