Josef Hovenjürgen
CDU

Frage an Josef Hovenjürgen von Uraevrggr Fgryznfmlx bezüglich Energie

03. Mai 2012 - 15:20

Sehr geehrter Herr Hovenjürgen,

,,Die ehemalige rot-grüne Landesregierung hat es nicht geschafft, eine verbindliche rechtliche Grundlage für die Energiewende zu entwickeln" ist ein Zitat von Ihnen. Ich hätte gerne von Ihnen gewusst, ob und inwiefern sie eine Chance für NRW in der Energiewende sehen? Einhergehend würde ich auch gerne von Ihnen erfahren wie sie dem Thema "fracking" gegenüberstehen? Sehen sie darin auch eine Chance für unser Land oder würden Sie sich gegen diese Art der Erdgasförderung stark machen, wenn es dem Wunsch der Menschen in ihrem Wahlkreis entsprechen würde?

Mit freundlichen Grüßen,

H.Stelmaszyk

Frage von Uraevrggr Fgryznfmlx
Antwort von Josef Hovenjürgen
07. Mai 2012 - 09:13
Zeit bis zur Antwort: 3 Tage 17 Stunden

Sehr geehrte Frau Stelmaszyk,

vielen Dank für Ihre Fragen. Gerne möchte ich zu diesen Stellung nehmen:

Zum Thema Fracking kann ich Ihnen versichern, dass ich eine derartige Erdgasförderung unter den z. Z. vorhandenen technischen Voraussetzungen keinesfalls unterstützen werde.

Gerade in unserer Region, wo Trinkwasser gefördert wird, besteht die Gefahr, dass Bohrungen in den Schichten in denen Gas vermutet wird, dazu führen können, dass der giftige Chemiecocktail in das Grundwasser gelangen kann. Solange ein Restrisiko nicht auszuschließen ist, wird es mit der CDU kein Fracking in NRW geben.

Eine Energiewende des Ausmaßes wie wir sie in Deutschland und insbesondere im Industrieland Nordrhein-Westfalen vor uns sehen, braucht zwingend rechtliche Rahmenbedingungen, auf denen sie fußt.
Die Energiewende in NRW, in der vorgegebenen Zeit umzusetzen, wird aus meiner Sicht schwierig, denn die rot-grüne Minderheitsregierung hat es verpasst, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Umso wichtiger ist es, dass die neue Landesregierung in NRW dieses Problem angreift und sich vor Augen führt, dass wir in unserer Region solange diese nicht ausschließlich durch regenerative Energie versorgt werden kann, die jetzigen Kohlekraftwerke weiter nutzen müssen.

Sehr geehrte Frau Stelmaszyk,

ich hoffe ich konnte Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten. Gerne führe ich zu weiteren Fragen und Anregungen Ihrerseits ein persönliches Gespräch mit Ihnen. Wenn Sie Interesse habe, kontaktieren Sie mich bitte.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Hovenjürgen