Irmgard Wurdack

| Kandidatin Berlin
Irmgard Wurdack
© DIE LINKE Berlin
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Jahrgang
1970
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Diplom-Informatikerin
Wahlkreis

Wahlkreis : Neukölln WK 2

Wahlkreisergebnis: 22 %

Parlament
Berlin

Berlin

Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Ich setze mich für generell mehr Direkte Demokratie ein. Volksentscheide müssen vereinfacht und Bürgerbegehren in den Bezirken vor dem Senat geschützt werden. Daher unterstütze ich auch die Initiative "Volksentscheid retten" (www.volksentscheid-retten.de).
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Lehne ab
Keine Kamera kann Straftaten im öffentlichen Raum verhindern, Videoüberwachung führt nicht zu mehr Sicherheit. Stattdessen braucht es mehr Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie mehr Personal in Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen, das sich auch um Sicherheit kümmert.
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Kitas sind Bildungseinrichtungen. Kinder lernen hier Sprache, mit anderen gemeinsam basteln und werken, singen und musizieren. Hochwertige Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen und muss für alle Kinder drin sein - zumal in einem der reichsten Länder der Erde.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Mit dem BER wurden viele Milliarden Euro Steuergeld in den Sand gesetzt - Geld, das für preiswerte Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser fehlt. Manager, die durch ihr persönliches Handeln Schaden verursacht haben, müssen dafür haften. Ebenso die Mitglieder des Aufsichtsrat.
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Lehne ab
Die A100 ist eine der teuersten und schwachsinnigsten Baustellen in Berlin. Statt auf motorisierten Individualverkehr zu setzen, sollte der öffentlichen Nahverkehr sowie das Netz an sicheren Radwegen ausgebaut werden.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Ich setze mich dafür ein, dass die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zusätzlich Sozialwohnungen zur Verfügung stellen. Dort soll die Miete höchstens 5,50 Euro/ Quadramter betragen. Transferleistungsbeziehende und WBS-Berechtigte sollen dort dauerhaft wohnen können.
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Ich setze mich für einen regulierten Zugang zu Cannabis ein - und für flächendeckende Programme zur Suchtprävention. Das gibt den Konsumierenden Rechtssicherheit und kann dazu beitragen, gesundheitliche Schäden durch Konsum zu minimieren.
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Lehne ab
Unternehmen der Daseinsvorsorge gehören in öffentliche Hand. Die Volksentscheide zum Wasser und Energie haben gezeigt, dass die meisten Berlinerinnen und Berliner das so sehen. Um öffentliche Schulden abzubauen, muss endlich privater Reichtum wieder höher besteuert werden. Millionäre zur Kasse!
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Viele Jugendliche ab 16 Jahren engagieren sich ehrenamtlich, etwa für Geflüchtete, in Nachbarschaftsprojekten, Vereinen oder Gewerkschaften. Sie sollen auch das Recht erhalten, über ihre Zukunft mitzuentscheiden. DIE LINKE hat hierzu im Abgeordnetenhaus bereits etliche Initiativen ergriffen.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Lehne ab
Die Schadstoffbelastung in der Innenstadt ist zu hoch. Deshalb ist es richtig, die Innenstadt von besonders schadstoffbelasteten Fahrzeugen freizuhalten. Es geht um unser aller Gesundheit!
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Die Mieten steigen immer drastischer und immer weniger Menschen finden eine bezahlbare Wohnung. Das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum, mit dem der vorhandene Wohnraum nur noch für Wohnzwecke bestimmt werden soll, war ein wichtiger erster Schritt.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Der Straßenraum ist begrenzt und immer mehr Berlinerinnen und Berliner nutzen das Fahrrad. Ein gut ausgebautes Radwegenetz verringert Konflikte und Unfälle und dient dem Umweltschutz.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Lehne ab
Flughäfen in der Stadt sollten der Vergangenheit angehören. Anwohnerinnen und Anwohner leiden unter Lärm und Umweltverschmutzung. Nicht auszudenken, was bei einem Absturz über einem Wohngebiet passiert... Der Flughafen Tegel soll schließen, dort sollen bezahlbare Wohnungen gebaut werden.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Der Zugang zu Ausbildung und Arbeit ist für eine gelingendes Miteinander von großer Bedeutung. Der Staat steht in der Pflicht, mehr und gute Arbeitsplätze zu schaffen - für neue und alteingesessene Berlinerinnen und Berliner.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Lehne ab
Kraftmeierei und illegale Polizeiaktionen sind keine Lösung, sondern provozieren Gegenreakionen. Nur ein Runder Tisch mit Anwohnerinnen und Anwohnern, mit dem Hausprojekt, Bezirk, Polizei, Senat und Eigentümern schaffen die Möglichkeit, den Konflikt friedlich zu lösen.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Lehne ab
Kultur macht das Leben reicher und gehört zum gesellschaftlichen Miteinander. Kultur ist Bildung und sollte ebenso wie Bildung allen Menschen gleichermaßen zugänglich sein. Kultureinrichtungen, die öffentliches Geld erhalten, sollten sich am System des "Drei-Euro-Tickets" beteiligen.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Neutral
In Berlin gibt es bereits Ethikunterricht für alle. Konfessioneller Religionsunterricht kann zusätzlich gewählt werden und ist kein verpflichtendes Unterrichtsfach.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Neutral
Der Schulabschluss der Kinder hängt vom Geldbeutel der Eltern ab. Daher sind Gemeinschaftsschulen, in denen alle Kinder von der Einschulung bis zum Schulabschluss gemeinsam lernen, flächendeckend auszubauen. Sie schaffen mehr soziale Gerechtigkeit und Studien zufolge lernen dort alle Kinder besser.
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
Keine Liebe ist mehr wert als eine andere. Gleiche Rechte für alle!
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Irmgard Wurdack
Position von Irmgard Wurdack: Stimme zu
DIE LINKE setzt sich seit Langem für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am neuen Flughafen BER ein. Unabhängig davon ist ein Nachtflugverbot ein wichtiger Beitrag zur Minderung der Lärmbelastung.

Über Irmgard Wurdack

Ich bin 46 Jahre alt und lebe im Kiez in Berlin-Neukölln.

Jahrelang habe ich mich ausschließlich außerparlamentarisch engagiert, insbesondere gegen Rassismus und Neonazis sowie in der Antikriegs- und globalisierungskritischen Bewegung.

Ich bin Gründungsmitglied der Partei DIE LINKE im Jahr 2007 und war bis 2013 Sprecherin des Neuköllner Bezirksverbands.

Seit 2013 engagierte ich mich vor allem im Bündnis Neukölln und wirkte an zahlreichen antirassistischen und antifaschistischen Kampagnen des Bündnisses mit. Darüber hinaus bin ich aktiv in der Solidaritätsarbeit mit Geflüchteten, streite gegen das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst in Berlin und gegen Bebauungspläne auf dem Tempelhof Feld ein.

Neben der Partei DIE LINKE bin ich Mitglied der Gewerkschaft ver.di, des globalisierungskritischen Netzwerks Attac, Fördermitglied des Flüchtlingsrat Berlin e.V. und des Vereins Marx 21.

Alle Fragen in der Übersicht
# Miscellaneous 15Sep2016

(...) Nun stelle ich dir die Frage: Wie sieht es mit den muslimischen Gebetshäusern hier in Deutschland speziell in Berlin aus? Werden die Moscheen überhaupt vom Staat als Gebetseinrichtungen, Gebetshäuser, Moscheen oder als Vereine und Begegnungsstätte anerkannt? (...)

Von: Xvrsnu Zhunvfra

Antwort von Irmgard Wurdack
DIE LINKE

(...) Moscheen müssen die gleichen Rechte haben wie Kirchen oder Synagogen - dazu gehört auch der Gebetsruf mit Lautsprecher, der in einigen Bundesländern ohne Probleme praktiziert wird. (...)

(...) wie stehst du zu den Rundfunkbeiträgen?

Von: Xvrsnu Zhunvfra

Antwort von Irmgard Wurdack
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Region 15Sep2016

(...) Was genau bedeutet für Berlin eine Rot-Rot-Grüne Regierung??? (...)

Von: Xvrsnu Zhunvfra

Antwort von Irmgard Wurdack
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

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