Frau Besche-Krastl, warum nimmt die Landespolitik sehenden Auges in Kauf, dass Bildung in Nordrhein-Westfalen immer stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängt?
Marode Schulgebäude, überfüllte Klassen, Lehrkräftemangel, fehlende Schulsozialarbeit und ungleiche Bildungschancen sind seit Jahren bekannt. Trotzdem werden die Probleme nicht grundlegend gelöst.
Warum gibt die Landesregierung nicht endlich deutlich mehr Geld für Schulen aus – insbesondere für Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Bildung von der Kita bis zur Hochschule tatsächlich gebührenfrei wird, Schulessen und Lernmittel kostenlos sind und der Bildungserfolg eines Kindes nicht länger vom Einkommen seiner Eltern abhängt?
Und wenn Sie das befürworten: Welche konkreten Maßnahmen und welche Finanzierung schlagen Sie dafür vor?

