Jahrgang
1962
Wohnort
Hamburg
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Wahlkreis

Wahlkreis 3: Altona

Wahlkreisergebnis: 0,0 %

Liste
Landesliste, Platz 5
Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Eine Reform in Richtung "Eine Schule für Alle" ist immer noch aktuell und muss unter Einbeziehung von LehrerInnen, Eltern und Schülern auf den Weg gebracht werden.
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Wir brauchen Gebührenfreiheit von der Kita bis zum Hochschulstudium oder anderen Ausbildungen, um den gleichen Zugang zu Bildung zu gewährleisten. Studiengebühren behindern die Aufnahme eines Hochschulstudiums für Menschen mit wenig Geld.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Volksabstimmungen sind auf Landes- und kommunaler Ebene ein bewährtes Element der direkten Demokratie, mit dem Einfluss auf die Politik genommen werden kann. Auch auf Bundesebene ist dies als Ergänzung zur repräsentativen Demokratie nötig, um in grundlegenden Fragen mitzubestimmen.
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Position von Heike Sudmann: Neutral
Die heutigen Bezirke sind Großstädte in der Gesamtstadt. Sie brauchen auch entsprechende Rechte, z.B. eigene Haushalte. Deshalb ist die Einheitsgemeinde in der jetzigen Form abzuschaffen.
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer Bildungsgerechtigkeit, in der nicht der Geldbeutel der Eltern entscheidend ist.
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Dieser positiv besetzte Begriff dient in Wahrheit der weiteren Umverteilung von oben nach unten. Auf der Ausgabenseite werden Gelder im sozialen Bereich, in der Daseinsvorsorge gekürzt, auf der Einnahmenseite werden die Reichen und Vermögenden geschont.
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
... und sind überflüssig.
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Die Bundesrepublik und damit auch Hamburg muss mehr für Flüchtlinge tun. Glücklicher Weise sehen viele Hamburgerinnen das genau so und engagieren sich in ihren Stadtteilen bei der Aufnahme der Flüchtlinge. Die Stadt muss die Rahmenbedingungen für die Unterbringung schaffen.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Straftaten werden nicht verhindert, der Beitrag zur Aufklärung ist sehr gering. Dafür wird jedoch eine Total-Überwachung der Menschen in Kauf genommen. Anlasslose und verdachtsunabhängige Videoüberwachung ist und bleibt ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmun
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Position von Heike Sudmann: Neutral
Ein BOD, der Polizeiaufgaben ausführt, ist abzulehnen, Ein BOD, der einen positiven Beitrag für das Leben in den Stadtteilen leistet (illegale Müllablagerungen beseitigt z.B.) kann wieder eingeführt werden.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
In einem Rechtsstaat ist es wichtig, dass Ermittlungen oder Gerichtsentscheidungen in einem angemessenen Zeitraum erfolgen. Wenn z. B. eine mündliche Verhandlung vor dem Sozialgericht frühestens 2 Jahre nach Klageerhebung terminiert wird, dann ist es vielfach nicht möglich, Recht durchzusetzen.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Auch Kultur ist ein wichtiger Teil der Bildung. Er muss für alle Menschen zugänglich sein und vielfältige Angebote auf allen Ebenen haben. Das geht nicht ohne mehr Geld.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Wer wenig Geld hat, kann sich selbst für Arztbesuche und Behördengänge oft die Fahrkarte nicht leisten. Deshalb brauchen wir im ersten Schritt ein echtes Sozialticket und mittelfristig einen kosten-/fahrscheinfreien ÖPNV für alle. Ohne Mobilität ist eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben schwer.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Die Idee des olympischen Wettstreit der Völker ist gut. Alle Erfahrungen zeigen, jedoch dass Olympische Spiele enorme Schulden hinterlassen. Die Zeche zahlen dann die Bürgerinnen jahrelang mit weiteren drastischen Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Weniger Autoverkehr liefert den besten Beitrag für die Umwelt. Eine City-Maut hält nur Menschen mit wenig Geld vom Autofahren ab. Wer sich teure, spritfressende SUV und Zweit- und Drittwagen leisten kann, zahlt auch locker jede City-Maut.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
..., damit es gemeinsam mit den Bürgerinnen vor Ort überplant werden kann. Nur so können, wie z.B. in St. Georg, unsinnige Planungen wie teure Kreisel und Sprunginseln gestoppt werden. Ein besseres Angebot und mehr Busverbindungen sind unbedingt erforderlich.
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Ein Kilometer U-Bahn kostet fünfmal so viel wie ein Kilometer Stadtbahn. Deshalb Ja zu der Wiedereinführung der Stadtbahn aber auch Ja zur sinnvollen Verlängerung bestehender U-Bahnlinien.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Die Innenstadt ist gut und bequem mit Bus und Bahn zu erreichen. Deshalb gibt es keine Notwendigkeit für viele oder sogar mehr Parkplätze Der Handel muss Angebote zur schnellen und kostengünstigen Lieferung großer und sperriger Einkäufe entwickeln.
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Die meisten Strecken, die in Hamburg mit dem Auto zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer. Das ist eine ideale Entfernung zur Nutzung des Fahrrads. Wer auf Rad, Bus oder Bahn umsteigen kann, leidet also nicht, wenn der Autoverkehr weniger attraktiv wird.
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Die Anpassung der Elbe an immer größer werdende Schiffe wird hoffentlich gestoppt. Die Hafenwirtschaft muss sich bewegen und in Alternativen denken, z.B. die Kooperation mit den deutschen Nordseehäfen angehen. Über öffentliche Gelder für sinnvolle Alternativen kann dann verhandelt werden.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Heike Sudmann: Lehne ab
Der Hafen ist und bleibt für Hamburg wichtig. Doch auch andere Wirtschaftszweige sind wichtig und tragen zu der viel beschworenen Wertschöpfung bei. Deshalb kann es keinen einseitigen Vorrang für den Hafen gehen, dagegen sprechen auch ökologische und stadtentwicklungspolitische Ziele -s.Wilhelmsburg
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Heike Sudmann: Stimme zu
Die Erfahrungen mit dem kapitalistischen Wohnungsmarkt zeigen, dass Profite und nicht der Erhalt und die Schaffung preiswerten Wohnraums das Ziel sind. Gegen den Mietenwahnsinn helfen am ehesten städtische Wohnungsunternehmen und gemeinwohlorientierte Genossenschaften mit entsprechenden Vorgaben.
Alle Fragen in der Übersicht

(...) 2. Wie stehen Sie zu Grünflächen, Umwelt- und Naturschutz in einer wachsenden Stadt? (...)

Von: Orawnzva Uneqref

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) "Eine Schule für alle", die gemeinsames Lernen wie in Skandinavien ermöglicht. Auch wenn ich in der Kultur keine Bereiche gegeneinander ausspielen will, finde ich die Stadtteilkultur sehr wichtig, gerade auch um Menschen zu erreichen, die der Kultur sonst eher fern stehen. (...)

(...) Tierschutz ist ein im Grundgesetz verankertes Staatsziel. Überdies ist schon seit längerer Zeit erwiesen, daß die Ergebnisse der tierquälerischen Versuche keinesfalls auf den Menschen übertragbar sind und gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen können. (...)

Von: Xney-U. J. Terir

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) DIE LINKE setzt sich für tiergerechte und ethisch vertretbare Tierhaltung ein, und Tierschutz geht für uns einher mit einem umfassenden Umwelt- und Naturschutz. (...)

(...) Besonders Menschen in prekären Lebens- und Beschäftigungsverhältnissen, oder in Ausbildnung und Studium, wird so der Zugang zu zentralem Wohnraum unmöglich gemacht, während nicht wenige Häuser in zentralen Bezirken leer stehen. (...)

Von: Naan Zrexry

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) Ich trete für die Schaffung von erheblich mehr, vorrangig von mehr staatlich gefördertem Wohnungsbau ein. Dabei ist mir wichtig, dass diese öffentlich geförderten Wohnungen flächendeckend in ganz Hamburg entstehen, also nicht nur in einigen Stadtteilen mit sowieso schon vergleichsweise hohem Anteil an Sozialwohnungen, sondern gerade auch in Quartieren, die gemeinhin als "reich" gelten. (...)

(...) Die von nahezu allen Parteien propagierte Absicht, unterschiedlichste Verbesserungen für Radfahrer/innen umzusetzen, sogar mit dem Anspruch, Hamburg nach dem Vorbild Kopenhagens zur fahrradfreundlichsten Stadt auszubauen, stehen im vergangenen Jahr 13 tödlich verunglückte Radfahrer/innen gegenüber. Tatsache ist, dass das Radfahren in Hamburg lebensgefährlich ist. Da mutet es geradezu lächerlich an, mit dem Vorbild Kopenhagens zu werben. (...)

Von: Flovyyr Arhjvegu

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) Eine wichtige Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr allgemein ist die Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit. Dadurch wird auch das Radfahren auf der Straße sicherer, auch dort, wo es (noch) keine Radstreifen gibt. (...)

(...) im Sommer vergangenen Jahres hat der Hamburger Senat mit seinem Konzept „stromaufwärts an Elbe und Bille “ eine Diskussion um die Entwicklung der Stadtgebiete im Hamburger Osten angestoßen. Ende Dezember 2014 hat er seine Vorstellungen in der Senatsdrucksache 20/14117 konkretisiert. (...)

Von: Puevfgvnar Urvqyre

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) Entgegen allen wohlklingenden Versprechungen ist es mit der in Aussicht gestellten BürgerInnenbeteiligung beim Konzept "Stromaufwärts an Elbe und Bille" nicht weit her. Es stellt sich die Frage, was mit "neuen Beteiligungsstrukturen" gemeint sein soll, wenn die Pläne für die verschiedenen Projekte schon weit vorangeschritten sind und der Zeitraum bis zur Beendigung der Beteiligungsphase denkbar knapp geschnitten ist. (...)

(...) Warum hat ihre Fraktion die korrekte Einzeichnung der Bezirksstraße Oortkatenweg und die fehlenden Abstandsflächen sowie die erforderliche Teilung des Eignungsgebietes für WEA an der Bezirksstraße Oortkatenweg nicht angemahnt? (...)

Von: Ivbyn Tvrgmryg-Syrvfpuunhre

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) Was ich aber versuchte darzulegen ist, dass dies nichts an der Grundlage der Ausweisung des Eignungsgebietes geändert hätte, insbesondere da das bisherige Eignungsgebiet den selben, nur schmaleren Verlauf genommen hat. Wenn Sie den Schutz der Bürgerinnen und Bürger anführen, dann trifft dies nicht auf die genannte Querung des Oortkatenwegs zu - hier geht es um die bereits beschriebenen Irritationen, die nicht über dem Luftraum der Straße auftreten sollen. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor unzumutbaren Belastungen durch die Energiewende ist und bleibt eines unserer Ziele. (...)

(...) Ihre Fraktion hat 2013 der Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) „Eignungsgebiete für Windenergieanlagen in Hamburg“ zugestimmt. Der FNP weist im sog. (...)

Von: Ivbyn Tvrgmryg-Syrvfpuunhre

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) Grundsätzlich möchte ich betonen, dass die Energiewende und die Bereitstellung bezahlbarer regenerativer Energien ein vorrangiges Anliegen für DIE LINKE ist. Wir setzen uns vor Ort für die möglichst schonende Umsetzung der Energiewende und hier des Repowerings ein. Aber uns ist klar, dass es auch Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner geben wird. (...)

Liebe Frau Sudmann, wie stehen Sie zur Initiative von "Mehr Demokratie", den Bezirken die Rechte von echten Kommunen zu geben und zu diesem Zweck...

Von: Oreauneq Xnvfre

Antwort von Heike Sudmann
DIE LINKE

(...) Eine Stärkung der Bezirke, die Großstädte in der Stadt Hamburg sind, ist dringend erforderlich. Ob die Einheitsgemeinde komplett aufgelöst werden muss oder ob es ein Modell wie z.B. in Berlin geben kann, ist innerhalb der Partei DIE LINKE noch nicht abschließend diskutiert. Unumstritten sind z.B. eigene Bezirkshaushalte und die Schaffung von "BürgerInnen-Haushalten", wie sie in Berlin-Lichtenberg erfolgreich praktiziert werden. (...)

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