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Hansjörg Durz
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Frage an Hansjörg Durz von Joachim S. bezüglich Soziale Sicherung

Sehr geehrter Herr Durz,
mich beschäftigt immer wieder durch Erzählungen im Bekanntenkreis und aus der eigenen Familie die Frage nach der Finanzierung der Alterversorgung. Selbständige zahlen in vielen Fällen nicht für ihre Altersversorgung ein und glauben oft, dass sie eigene Rücklagen mit irgendwelchen, z.T. dubiosen Finanzmodellen, ihr Alter finanziell absichern. Mir sind aber mehrere Fälle bekannt, wo dieses Konzept aus vielerlei Gründen nicht aufgegangen ist, z.B. zu wenig Rücklagen gebildet oder die Geldanlage hat sich als Flop gezeigt. Nun müssen diese Leute Sozialhilfe beantragen oder leben bereits davon und belasten damit jeden einzelnen Steuerzahler.
Mein Vorschlag: Jeder Bürger zahlt in die Rentenkasse so viel ein, dass seine eigene Grundsicherung gewährleistet ist und er nicht die Solidargemeinschaft beanspruchen muss.
Wollen Sie sich dafür einsetzen?

Schöne Grüße
Joachim Schütt

Frage von Joachim S. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 5 Stunden

Sehr geehrter Herr Schütt,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage bei abgeordnetenwatch.de zum Thema Altersvorsorge.

In Deutschland gibt es derzeit etwa 2,6 Millionen Selbstständige ohne Angestellte. Viele davon sind in der Tat nur unzureichend für das Alter oder Krankheitsfälle abgesichert. Ich möchte mich dafür einsetzen, ihren sozialen Schutz zu verbessern und eine Altersvorsorgepflicht für alle Selbstständigen einzuführen, die nicht bereits anderweitig abgesichert sind. Dabei sollen sie zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und anderen Vorsorgearten wählen können. Dazu müssen allerdings Lösungen entwickelt werden, die auf bereits heute selbstständig Tätige Rücksicht nehmen und Selbstständige in der Existenzgründungsphase nicht überfordern.

Mit freundlichen Grüßen

Hansjörg Durz

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