Fragen und Antworten

Über Friederike Benjes

Ausgeübte Tätigkeit
Software-Entwicklerin
Berufliche Qualifikation
Diplom-Informatikerin + Promotion
Wohnort
Heidelberg
Geburtsjahr
1966

Friederike Benjes schreibt über sich selbst:

Portrait von Friederike Benjes

Ich trete als Direktkandidatin für die KlimalisteBW an. Sie können mich nur mit der Erststimme wählen. Für die Zweitstimme bitte ich Sie, diese einer anderen progressiven Partei Ihres Vertrauens zu geben.

Denn wir brauchen dringend eine neue Regierung, die Klimaschutz nicht länger blockiert sondern die endlich angemessen auf die Bedrohung durch die Klimakatastrophe reagiert!

Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Ich arbeite seit langem und mit viel Freude als Software-Entwicklerin. In meiner Freizeit unternehme ich gerne etwas mit meiner Familie, Freundinnen und Freunden. Radfahren, Bergwandern und ein Literaturkreis gehören zu meinen Hobbys.

Politisch aktiv geworden bin ich bin aufgrund der Klimakrise. Für mich ist es ein unbegreiflicher Skandal, dass unsere Regierung Klimaschutzmaßnahmen weiterhin blockiert, fossile Energieträger weiterhin subventioniert, den Kohleausstieg unglaublich verzögert, weder eine Verkehrswende noch eine Wende in der Landwirtschaft einleitet - kurz sich so verhält, als gäbe es die Klimakrise nicht.  

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Bundestag Wahl 2021

Angetreten für: Klimaliste
Wahlkreis: Heidelberg
Wahlkreis
Heidelberg
Wahlkreisergebnis
0,60 %
Erhaltene Personenstimmen
1070

Politische Ziele

Mein größtes politisches Ziel ist Klimagerechtigkeit. Das heißt, dass Deutschland endlich seiner Verantwortung gerecht wird und seinen Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens einhält. Das heißt auch, dass die dabei notwendige Transformation auf sozial gerechte Weise geschieht.

Wie wir an den Überflutungen, Dürren und Bränden auch bei uns in Europa gesehen haben, ist die Klimakrise keine ferne Zukunftsbedrohung mehr – sondern sie bedroht uns hier und jetzt – und mit jedem ungenutzten Jahr wird sie schlimmer.

Ich setze mich dafür ein, die 1,5°C Grenze einzuhalten, damit die Erde auch in Zukunft bewohnbar bleibt. Das bedeutet eine große Kraftanstrengung für uns alle:

100% erneuerbare Energien, Umbau der Mobilität auf öffentlichen Verkehr, Rad- und Fußverkehr, Umstellung auf ökologische Landwirtschaft – und das im Wesentlichen bis 2025.

Diese Umstellung verlangt uns viel ab – bietet aber auch enorme Chancen: Viele neue Arbeitsplätze - beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien, mehr Lebensqualität in den Städten, bessere Luft – und vor allem eine Zukunft für unsere Kinder!

Ein Herzensanliegen ist mir dabei die soziale Gerechtigkeit:

Statt weiterhin fossile Energien und die Autoindustrie zu subventionieren, möchte ich unser Geld für einen höheren Mindestlohn, für eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte, für eine Bildungsoffensive, sowie für bezahlbare Mieten investieren.

Selbstverständlich bekämpfe ich jede Form von Diskriminierung, sozialer Ausgrenzung, Rassismus oder Gewalt. 

Meine Aufgabe im Bundestag würde ich darin sehen, den dringend notwendigen Umbau für ein klimaneutrales Deutschland bis 2025 voranzutreiben.

Dazu gehört der schnelle und massive Ausbau erneuerbarer Energien auf nahezu 100% bis 2025 eine Verkehrswende, die endlich den Fokus auf nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer:innen und öffentlichen Verkehr legt - und die Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern erhöht ein Umbau der Landwirtschaft in ökologische Landwirtschaftein hoher CO2-Preis mit ausgleichendem Klimageld, so dass Menschen mit wenig Einkommen am Ende mehr Geld in der Tasche haben als jetzt.

Der Grundgedanke des Klimageldes ist, dass die Einnahmen aus dem CO2-Preis an die Bevölkerung zurückgegeben werden - und zwar an jede Person in gleicher Höhe. So wird klimafreundliches Verhalten belohnt und gleichzeitig soziale Härten vermieden. Da die meisten Treibhausgasemissionen von gutverdienenden Menschen erzeugt werden, machen schlechterverdienende Menschen bei dieser Methode auch dann Gewinn, wenn sie noch auf ein Auto angewiesen sind und in einer mit Öl beheizten Wohnung wohnen.

Kandidatin Baden-Württemberg Wahl 2021

Angetreten für: Klimaliste
Wahlkreis: Heidelberg
Wahlkreis
Heidelberg

Politische Ziele

Politische Ziele

Seit über 40 Jahren ist bekannt, welche Probleme durch das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle entstehen. Wir sind dabei, durch die Nutzung dieser Rohstoffe und durch unsere Lebensweise die Bewohnbarkeit der Erde dauerhaft zu zerstören. Mich macht das immer wieder fassungslos. Denn inzwischen gibt es Lösungen, die sofort umgesetzt werden können. Baden-Württemberg hat eine besondere Verantwortung, da es als wohlhabendes Bundesland Vorbildfunktion hat. Als Region des Globalen Nordens wird Baden-Württemberg zeigen, dass die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen möglich und politisch umsetzbar sind.

Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit gehen Hand in Hand

Die besondere Ungerechtigkeit, dass Menschen im globalen Süden schon jetzt ihre Lebensgrundlage durch den Klimawandel zerstört sehen, obwohl sie gar nicht dazu beigetragen haben, ist eine meiner Triebfedern für mein Engagement. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass auch hier in Baden-Württemberg die Kosten für den notwendigen Umbau auf viele starke Schultern verteilt werden – und die Menschen mit den geringsten Einkommen keine zusätzlichen Kosten zu befürchten haben.

Wofür setze ich mich ein?

Ich setze mich dafür ein, dass wir bis 2025 zu 100 Prozent erneuerbare Energien nutzen, das heißt auch alle Kohlekraftwerke abschalten. Dazu ist es u.a. notwendig, die Menge der Windkraftanlagen zu vervielfachen, Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern zu installieren, Agrophotovoltaik zu fördern und Geothermie auszubauen. Ich setze mich für einen ökologischen Umbau der Landwirtschaft ein. Mein Herzensthema aber ist die Verkehrswende: Der Verkehr trägt aktuell mit 31% zu den Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg bei. Ich setze mich dafür ein, dass die aktuelle finanzielle und räumliche Bevorzugung des Auto- und des LKW-Verkehrs beendet wird. Stattdessen wird die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr sowie der öffentliche Verkehr massiv ausgebaut, so dass auch ländliche Gebiete gut angeschlossen sind. Unsere Städte und Kommunen sollen wieder für Menschen da sein und nicht hauptsächlich für Autos. Eine Verkehrswende, die Radfahren, Zufußgehen und den öffentlichen Verkehr bevorzugt, ist nicht nur möglich und kostengünstig, sondern erhöht auch die Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern. Allein in Heidelberg werden jährlich 36 Millionen Euro Steuergelder in den Autoverkehr investiert und nur 900.000 Euro in den Radverkehr.