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Frage von Carsten B. •

Frage an Frank Michael Giebel von Carsten B. bezüglich Gesundheit

Hallo Herr Giebel,

herzlichen Dank für Ihre Kandidatur zur Bundestagswahl!

Wie stehen Sie zum Thema Homöopathie und alternative Medizin? Finden Sie, dass Homöopathie stärker gefördert werden sollte?

Viele Grüße,

C. B.

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Guten Tag Herr B.,

ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Osteopathie und Craniosacraltherapie gemacht und zu einem gewissen Teil auch mit Homöopathie, obwohl ich das nicht weiter nutzte, weil es angeblich nur funktioniert, wenn man keine Kaffee trinkt und ich zu gerne Kaffe trinke :) Die Therapeuten, die ich in diesem Bereich kennengelernt habe, habe ich als sehr gereifte und sensible Menschen erlebt, die sich viel Zeit nehmen und ihr Erfahrungswissen anwenden. Ich sehe alternative Heilmethoden als Ergänzung zur Schulmedizin, denke aber, dass jeder Patient für sich selbst entscheiden sollte, was ihm/ihr wichtig ist. Da die Wirkungen bei Homöopathie nach meinem Kenntnisstand wissenschaftlich nicht eindeutig belegt sind, würde ich es wie bisher den Krankenkassen und Krankenversicherungen selbst überlassen, ob und welche Heilmethoden sie wie weit finanzieren. Dann können die Menschen, denen es wichtig ist, entsprechende Krankenkassen wählen und diejenigen, die davon gar nichts halten und diese Methoden nicht über ihre Beiträge mitfinanzieren wollen, Krankenkassen wählen, die diese Heilmethoden nicht finanzieren. Möglicherweise gab oder gibt es Versuche über die Verbraucherschutzgesetzgebung auf europäischer Ebene alternative Heilmethoden und alternative Heilmittel als "Verbraucherirreführung" einzuschränken. Davon halte ich nichts, da ich der Auffassung bin, dass die Menschen frei sein sollten, selbst zu entscheiden, was sie nutzen möchten. Es ist nicht einmal auszuschließen, dass Lobbyinteressen von Pharmazieunternehmen auf diesem Weg unliebsame Konkurrenz aus dem Weg räumen wollen. Deshalb sollte sich hier der Gesetzgeber nach meiner Einschätzung heraushalten.

herzliche Grüße

Frank Michael Giebel