Felix Staratschek

| Kandidat Bundestag
Jahrgang
1966
Wohnort
Radevormwald
Berufliche Qualifikation
examinierter Altenpfleger
Ausgeübte Tätigkeit
Arbeiter, interne Betriebslogistik
Parlament
Bundestag
Wahlkreis
Oberbergischer Kreis

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Die Autokonzerne sind zu Schadensersatz an die zu verpflichten, die wegen falscher Angaben ein Dieselauto kauften. Feinstaub darf nicht nur beim Diesel bekämpft werden, Abgase der Müllverbrennungsanlagen liefern viel gefährlicheren Feinstaub. Gegebenenfalls Bestandsschutz für vorhandene PKW.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Felix Staratschek: Neutral
Ich weiß nicht, ob es eine seriöse Zahl für die Zahl an Flüchtlingen gibt, die wir aufnehmen können, aber ich weiß, wo die Ursachen der Flucht zu bekämpfen sind. Bei einer guten Fairhandel- Politik ohne Regimechange gäbe es deutlich weniger Flüchtlinge.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Die Zahl der Tiere muss an die Fläche gebunden werden und jedes Tier muss artgerecht gehalten werden. Fleisch war Leben. Nahrung soll nicht durch Leiden erzeugt werden.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Felix Staratschek: Neutral
Nicht alle Renten müssen erhöht werden. Je niedriger der Lohn, um so höher muss der Verrechnungsfaktor mit der Rente werden. Steigende Löhne bessern die Rente: Bezahlte Pflichtpausen, Leiharbneiter bekommen alle Leihkosten als Brutto und geben an die Firma ab - mehr Brutto = mehr Rente.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Die Miete muss sich den realen Kosten der Vermieter und einen zulässigen Profit orienetieren und darf nicht Spekulationsmasse sein. Mehr sozialer und kommunaler Wohnungsbau.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Es muss Regeln geben, dass Lobbyisten nicht im Parlament und in Ministerien sitzen. Konzernspenden an Parteien verbieten, Parlamentarier raus aus den Aufsichtsräten. Es hat ein Geschmäckle, wenn der z.B. ein Verkehrsminister (bis 98) Sprecher der Autoindustrie wird.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Wir brauchen keine genveränderten Lebensmittel.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Weniger Energieverbrauch, mehr Kapazität, weniger Unfälle. Das Wichtigste: Bahnausbau und die Schaffung eines flächendeckenden ÖPNV, auch mit Bedarfsverkehr im Takt bis ins kleinste Dorf. Zusätzlich brauchen wir mehr Radwege, aber nicht auf Bahntrassen. Nahmobilität für Fußgänger fördern.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Dieser kann auf Artikel 20 Grundgesetz jederzeit als einfaches Gesetz eingeführt werden. Grüne, SPD und Linke hätten das schon längst umsetzen können, wenn die es ernst meinten. Scheint aber nicht so wichtig zu sein, wie die Homoehe, die anscheinend alles andere in den Schatten stellt.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Es ist ja noch gar nicht klar, wer da in Hamburg Randale gemacht hat. Warum sollten die angeblich "Linken" ihr eigenes Viertel zerlegen und ihre eigenen Autos abbrennem? Cui bono? Wer hat den IS aufgebaut und versorgt, um Syrien zu destabilsieren? Cui bono?
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Die rohstoffliche Kohle der Zukunft wird durch Recycling gewonnen, zum Verbrennen ist Kohle zu schade. Als Übergangstechnik brauchen wir gut regulierbare Gaskraftwerke und Techniken, Überschussstrom zu speichern (Batterien, Windgas, Druckluft.....)
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Felix Staratschek: Neutral
Wenn Eltern sich um ihre Kinder kümmern ist dies sehr oft kostenlos und das finde ich falsch. Durch ein rentenwirksames Erziehungsgehalt, dass alle anderen Formen der Familienförderung ablöst können alle Kinder gleich gefördert werden. Die Leistung der Eltern wird honoriert.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Rüstungsexporte nur an demokratische Staaten, die die Menschenrechte achten und versprechen, die Waffen nicht ohne Zustimmung weiter zu verkaufen. Saudi Arabien, wo es keine Kirche, keine Synagoge, keinen Tempel, etc. geben darf, darf keine Waffen bekommen.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Felix Staratschek: Neutral
Ich bin kein Afghanistanexperte, aber wenn Leute aus einer sicheren Region kommen, muss Abschiebung möglich sein. Es soll generell keine Abschiebung geben bei Leuten, die sich gut integriert haben. Das ist der beste Anreiz für andere sich zu integrieren.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Man kann prüfen, ob der Einzug der Kirchensteuer dem Staat kostendeckend bezahlt wird, ich sehe aber keinen Grund, diese Regelung abzuschaffen, die nicht nur Kirchen nutzen können. Auch wenn man den Kirchen kritisch gegenüber steht, haben die viel zur Kultur und den Menschenrechten beigetragen.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Das hängt sehr von der Struktur der EU ab und davon wohin die Kompetenzen gegeben werden und wie sich dadurch die demokratische Kontrolle verändert. Die neoliberale EU muss überwunden werden durch eine EU für die Menschen und Menschenrechte. Die EU von TTIP, TISA, CETA ist nicht meine EU.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Der Steuersatz aus der Kanzlerzeit von Helmut Kohl kann nicht so falsch gewesen sein. Irgendwie muss der Spruch der Bundeskanzlerin auch umgesetzt werden, dass stärkere Schultern stärkere Lasten tragen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Es muss für Befristungen Begründungen geben. Flexibilität kann man in Tarifverträge bringen, so dass z.B. Unternehmen die Arbeitszeit bei Flaute reduzieren können, aber befristete Verträge nehmen jungen Arbeitern jede Sicherheit.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Es ist schon schlimm genug, dass sich der Tabak so durchgesetzt hat und Alkohol missbraucht wird. Außer in der medizinischen Anwendung sehe ich hier keinen Bedarf.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Felix Staratschek: Lehne ab
Wenn jemand gerne arbeitet oder noch seine Rente aufbessern kann, soll man dem das Arbeiten ermöglichen. Aber die Industrie 4.0 wird zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen, da sind längere Lebensarbeitszeizen eher kontraproduktiv.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Politik soll immer für die Menschen und das Gemeinwohl gemacht werden und nie für die Partikularinteressen juristischer Strukturen. Nur aus dem Volk als Souverän darf es Spenden an die Politik nicht geben, nie von Unternehmen und Verbänden. Wer zahlt schafft an! Cui bono?
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Felix Staratschek: Stimme zu
Solche Verträge müssen öffentlich verhandelt werden und alle Vorschläge müssen offen für jeden lesbar sein. Die Lesezeit vor Entscheidungen muss dem Lesestoff angemessen sein. Hier geht es nicht um Unternehmensgeheimnisse, sondern um Regeln, die unser Leben sehr beeinflussen.
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