Frage an Eva-Maria Stange von Ibyxzne Evpugre bezüglich Bildung und Kultur

29. August 2009 - 09:44

Sehr geehrte Frau Stange,

in den letzten Jahren wurde in Bildungsfragen verstärkt auf die Förderung von Mädchen geachtet. Zweifelsohne bestand hier ein Nachholbedarf und ich begrüße den Vesuch, traditionelle Berufsbilder aufzubrechen. Zwischenzeitlich ist aber offensichtlich, dass insbesondere Jungen mit der größeren Zahl von Schulabbrechern und dem geringeren Zugang zu höheren Schulabschlüssen, dafür aber mit einer höherem Gewaltpotential die "Sorgenkinder" darstellen.
Bei dem Zugang zum Abitur sehe ich einen Grund in der frühen Trennung nach dem 4. Schuljahr und der Unterbewertung von Fächern mit handwerklicher Orientierung sowie in einer starken Orientierung auf Lernen und Lerndisziplin. Jungen hinken im Durchschnitt in ihrer Entwicklung den Mädchen hinterher und holen schulisch erst in späteren Jahren und insbesondere mit dem Beginn der naturwissenschaftlichen Fächer auf. Mit der Trennnung nach vier Jahren erhalten Jungen also nicht die Chane, ihre Stärken einzubringen. Nachfolgend wundern wir uns über ein zu geringes Interesse am Ingenieurberuf.

Wollen Sie diesen Missständen abhelfen und wie?

Mit freundlichen Grüßen
Volkmar Richter

Frage von Ibyxzne Evpugre

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