Empfinden Sie es als gerecht, dass die Entscheidung für eigene Kinder im Mittel ausschließlich zu (dann durch diese Kinder erwirtschaften) höheren Renten für kinderlose Erwerbstätige führt?
Vielen Dank für Ihre Antwort vom 25.08.2025. Ich stimme Ihnen zu: Wer sein Leben lang arbeitet, verdient im Alter eine gute, stabile Rente. Da diese Rente im Umlagesystem jedoch von den Nachkommen erarbeitet werden muss, ist es keine gute Idee hier modulo der drei Rentenpunkte pro Kind nur Erwerbsarbeit anzurechnen. In dem Punkt der mittelfristigen Stabilisierung sind wir uns einig, langfristig würde selbst eine komplette Kapitaldeckung durch Aktien versagen, siehe dazu die Mackenroth-These. Es beißt die Maus keinen Faden ab: Für den Fortbestand einer Gesellschaft sind Kinder nötig und momentan wird Kinderlosigkeit durch die Berechnungsgrundlage in den Sozialversicherungssystemen mit hohen Summen wirtschaftsfaktisch subventioniert. Als Folge werden Kinder vorwiegend in Haushalten geboren wo diese Subventionen durch Kindergeld minus Kinderfreibetrag, Kindergrundsicherung und Wohngeld stark kompensiert werden, was statistisch zu einem sinkenden Leistungsniveau in den Schulen führt.