Dr. Ulrike Liedtke

| Kandidatin Brandenburg 2014-2019
Dr. Ulrike Liedtke
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Jahrgang
1958
Wohnort
Rheinsberg
Berufliche Qualifikation
Musikwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
Musikwissenschaftlerin, Künstlerische Direktorin der Bundes- und Landesmusikakademie Rheinsberg
Wahlkreis

Wahlkreis 3: Ostprignitz-Ruppin I

Wahlkreisergebnis: 36,3 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Liste
Landesliste, Platz 36
Parlament
Brandenburg 2014-2019

Brandenburg 2014-2019

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Brandenburg zu niedrig.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
8.50 € ist für die Einführung des Mindestlohns genau richtig, abgestimmt zwischen Gewerkschaftern, Arbeitgebern und Wissenschaftlern. Die Höhe des Mindestlohns wird regelmäßig überprüft und ggf. geändert. In England gibt es gute Erfahrungen mit diesem System.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Die These ist einfach falsch, weil sie einen Konflikt provoziert, den es gar nicht gibt, denn: Umweltschutz braucht Arbeitsplätze!
In Kitas soll es kleinere Gruppen als bislang geben.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Stimme zu
In den kleineren Gruppen soll es aber auch mehr und regelmäßige Beschäftigungs- und Lerngebote durch qualifizierte Fachkräfte geben, weil Kinder das Wichtigste in der Gesellschaft sind.
Wegen der geringer werdenden Schülerzahlen sollen Lehrerstellen abgebaut werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Alle Schulstandorte sind zu erhalten, um den Schülern weite Wege zu ersparen. Auch für kleinere Klassen werden ausreichend Fachlehrer gebraucht.
Privatschulen sollen wieder höhere Zuschüsse vom Land Brandenburg bekommen.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Neutral
Das kann man so nicht sagen, denn: öffentliche Förderung gilt öffentlichen Schulen. Und da ist noch viel zu tun. Wenn spezielle Angebote aber öffentlich nicht abgedeckt werden - z. B. Sport, Musik, Naturwissenschaften - dann ist auch die öffentliche Privatschul-Förderung sinnvoll.
In Brandenburg soll keine Gemeinschaftsschule für alle eingeführt werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Stimme zu
Das zweistufige Schulsystem hat sich bewährt. In dünn besiedelten Gebieten muss aber über andere Lösungen nachgedacht werden. Die Gemeinschaftsschule ist hier eine Möglichkeit.
Die Direktwahl von Landräten soll abgeschafft werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Die Direktwahl ist eine demokratische Errungenschaft und ein hohes Gut der Gesellschaft. Die Bürgerinnen und Bürger werden das von Wahl zu Wahl mehr zu schätzen wissen. Manchmal müssen wir alle gemeinsam Demokratie lernen.
Die Hürden für landesweite Volksbegehren sollten deutlich abgesenkt werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Die Hürden wurden bereits 2013 abgesenkt. Ein Volksbegehren ist übrigens ganz besonders wertvoll, wenn sich die Politik der Meinung des Begehrens anschließt, ganz gleich ob die nötige Stimmzahl für das Begehren erreicht wurde oder nicht.
Das Land muss die Energiewende voranbringen, auch wenn das höhere Strompreise bedeutet.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Ostdeutschland verfügt über die meisten alternativen Energieanlagen - und leider auch über die hohen Strompreise. Das ist ein gesamtdeutsches, politisch zu lösendes Problem. An der Energiewende müssen sich alle Bürger in 16 Bundesländern beteiligen, dann wird sie erfolgreich und bezahlbar sein.
Der Energieträger Braunkohle ist für einen ausgewogenen Energiemix auch weiterhin unverzichtbar.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Stimme zu
Aber nur, um eine Lücke im gegenwärtigen Energiebedarf zu decken. Sobald Windenergie gespeichert und abgeleitet werden kann, ist Braunkohle als Energieträger verzichtbar.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Stimme zu
Ja, obwohl wir den höchsten Pro-Kopf-Anteil im bundesweiten Vergleich haben und auch anteilig am Landeshaushalt eine vergleichbar hohe Summe in die Kommunen geht. Aber Brandenburg ist ein großes Land mit ganz anderen Problemen als in anderen Bundesländern - die Kommunen brauchen das Geld.
Brandenburg braucht genügend Polizisten: Die geplanten Stellenkürzungen darf es nicht geben.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Stimme zu
Aber regelmäßige Prüfung der Notwendigkeit von derzeit 8.000 Polizisten ist sinnvoll.
Im öffentlichen Dienst muss weiter Personal abgebaut werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Der öffentliche Dienst ist effizient zu gestalten. Es ist ein Dienst für den Bürger, der keine lange Wartezeiten will. Die Enquetekommission V/II hat dazu konkrete Vorschläge unterbreitet, die nun umzusetzen sind. Also nicht nur prüfen und begutachten, sondern auch handeln!
Der Landesverfassungsschutz soll abgeschafft werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Der Landesverfassungsschutzbericht zeigt, dass seine Notwendigkeit gegeben ist.
Politiker sollten besser bezahlt werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Politiker sollten bezahlt werden wie der Öffentliche Dienst, denn sie stehen im Dienst der Öffentlichkeit und des Gemeinwohls. Seit der letzten Reform ist das gegeben.
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten von derzeit 88 sinken.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Sinkende Bevölkerungszahlen verursachen nicht weniger Probleme und nicht weniger Entfernungskilometer im Flächenland Brandenburg. Je mehr der Politiker vor Ort aktiv mit den Bürgern bearbeiten kann, um so besser kann er im Landtag die Interessen der Bürger vertreten.
Der Bau des Flughafens BER in Schönefeld soll abgebrochen und ein neuer Standort gesucht werden.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Der BER soll endlich in Teilbereichen den Flugverkehr aufnehmen.
Am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg soll ein strenges Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr gelten.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Stimme zu
Zum Nachtflugverbot bedarf es einer bundeseinheitlichen Regelung.
Brandenburg und Berlin sollten eine Länderehe anstreben.
Ulrike Liedtke
Position von Prof. Dr. Ulrike Liedtke: Lehne ab
Brandenburg und Berlin können sehr gut miteinander arbeiten, punktuell vereint sein, Arbeitsfelder wie z.B. Verkehr und Straßenbau gemeinsam voran bringen. Dazu bedarf es keiner Länderehe.
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# Kultur 11Aug2014

(...) Liedke, wie erklärt es sich in Potsdam, dass an der Städtischen Musikschule ein derartiges Mißverhältnis in der Besoldung der Instrumentalpädagogen offensichtlich mittlerweile zementiert zu sein scheint. Das Verhältnis liegt bei ca. (...)

Von: Zvpunry Xbßznaa

Antwort von Dr. Ulrike Liedtke
SPD

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