Claus Schaffer
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AfD
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Was tun Sie gegen die weitere Zerstörung des Wattenmeeres (Lebensgrundlage für unser Leben und unsere Ernährung) durch die Energiekonzerne?

Um den nicht zurückgehenden Durst auf fossile Kraftstoffe zu stillen, erschließen deutsche Energiekonzerne immer neue Öl- und Gasfelder. Im Nationalpark Wattenmeer plant die Wintershall Dea neue Ölbohrungen und eine Förderung bis ins Jahr 2069 - das widerspricht sogar den unzureichenden Klimazielen der Bundesregierung.

Frage von Alexander S. am
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Claus Schaffer
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 3 Stunden 1 Minute

Sehr geehrter Herr S.

die Mittelplate ist seit über 30 Jahren Erdölfördergebiet, Deutschland bezieht dort etwa die Hälfte des bundesdeutschen Bedarfs - und damit mehr Erdöl, als es beispielsweise aus Saudi Arabien bezieht. Das Fördergebiet genießt Bestandsschutz, es wurde genehmigt, bevor der Nationalpark im Jahr 1985 entstanden ist. Die Berechtigung wurde um 30 Jahre verlängert, und das war eine richtige Entscheidung für die wirtschaftliche Bedeutung unseres Bundeslandes. Die dort geplanten neuartigen Horizontalbohrungen verlaufen in Tiefen von 2000 - 3000 Metern und stellen keine Gefahr für Mensch und Natur dar. Die Förderung im Wattenmeer ist betriebssicher und bislang ohne jeden Schaden für die Umwelt verlaufen, auch das gehört zur Wahrheit dazu.

Erdöl und Erdgas werden auch in den kommenden Jahrzehnten benötigt, wenn wir unsere Industrie und unseren Wohlstand erhalten wollen. Der im Zeichen eines Klima-Alarmismus ideologisierte Kampf gegen fossile Brennstoffe ist falsch. Deutschland braucht einen vernünftigen Energiemix, und dazu gehören zwingend Gas aus Russland, Öl aus Norwegen, aus Großbritannien und aus unserer eigenen Mittelplate. Für die AfD gilt es zur Wahrung der Versorgungssicherheit mit Energie zusätzlich zur Nutzung fossiler Energieträger, eigene Programme zur Reaktivierung der Atomkraft zu initiieren. Schon jetzt ist erkennbar, dass eine Versorgungssicherheit mit den sog. Erneuerbaren Energien allein nicht zu gewährleisten ist. Um eine unabhängige, zuverlässige, sichere und bezahlbare Energieversorgung Deutschlands langfristig zu gewährleisten, sind enorme Anstrengungen im Bereich der Forschung zu Kernreaktoren der vierten Generation beziehungsweise zu technisch verwandten Designs und deren Einsatz als kommerzielle Möglichkeit zur Energiegewinnung zwingend erforderlich. Deutschland darf als Hochindustrieland den Anschluss an Länder wie die USA oder China, die längst auf diese neue Technik setzen, nicht verlieren.

Mit freundlichen Grüßen

Claus Schaffer

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